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Gedämpfte Stimmung an der Frankfurter Börse (Symbolbild).

DAX weiter im Minus - Schlechte Vorgaben und US-Zahlen

Frankfurt/Main - Schlechte Vorgaben von den Börsen aus Übersee und  enttäuschende Zahlen zum Auftakt der US-Berichtssaison haben den DAX am Dienstag bis zum Nachmittag ins Minus gedrückt. Der DAX verlor zuletzt 1,44 Prozent auf 4652 Punkte.

Der MDAX gab um 1,66 Prozent auf 5336 Zähler nach. Der TecDAX fiel um 0,69 Prozent auf 475 Punkte. "Die Stimmung am Markt ist nicht gut", sagte ein Aktienhändler. Mit den enttäuschenden Nachrichten von Alcoa und Sony werde der Start in die Berichtssaison als misslungen gewertet.

Insbesondere die Aktien der Stahlbranche gaben deutlich nach. Der Händler verwies auf vorbörsliche Verluste der Alcoa-Aktien in den USA. Der US-Aluminiumkonzern hatte wegen sinkender Metallpreise und schwacher Nachfrage im vierten Quartal einen deutlichen Verlust verbucht. ThyssenKrupp sackten mit minus 5,67 Prozent auf 17,46 Euro ans DAX-Ende, Salzgitter verloren 1,63 Prozent auf 52,06 Euro.

Die Aktien der Postbank zählten hingegen zu den Favoriten. Die Titel stiegen mit plus 7,08 Prozent auf 13,76 Euro an die DAX-Spitze. Sie profitierten damit deutlich von einem Bericht über mögliche Neuverhandlungen des Übernahmepreises durch die Deutsche Bank. Einem Artikel des "Handelsblatt" zufolge versucht die Deutsche Bank, die Bedingungen für den Kauf der Postbank nachträglich zu verbessern. Aktien der Deutschen Bank gaben hingegen um 0,90 Prozent auf 24,27 Euro nach.

Im Fokus standen zudem METRO mit vorläufigen Umsatzzahlen und Beiersdorf mit vorläufigen Ergebnissen für 2008. Die Titel von METRO rutschten nach anfänglichen Kursgewinnen ins Minus und verloren zuletzt moderate 0,38 Prozent auf 26,18 Euro.

Die Titel von Beiersdorf gaben um 0,52 Prozent auf 40,02 Euro nach. Der Nivea-Hersteller erzielte trotz der Wirtschaftsflaute im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis. Ein Händler sagte, die blanken Zahlen seien besser als erwartet, allerdings habe der Konzern keinen Ausblick für 2009 gegeben.

Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,88 (Vortag: 2,93) Prozent. Der Rentenindex REX stieg um 0,08 Prozent auf 122,09 Punkte. Der Bund Future gewann 0,17 Prozent auf 125,37 Zähler. Der Euro gab erneut nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3262 (Montag 1,3394) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7540 (0,7466) Euro.

dpa

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