+
Der Rentenbeitrag könnte in den kommenden zwei Jahren noch weiter gesenkt werden.

Renten-Vorstand: Weitere Senkung des Rentenbeitrags denkbar

Berlin - Gute Nachrichten aus der Rentenversicherung: Unter der Voraussetzung, dass die Konjunktur nicht einbricht, könnte der Renten-Beitragssatz 2014 weiter zurückgehen.

Derzeit liegt der Beitragssatz bei 19,9 Prozent des Bruttoeinkommens. Wegen der reichlich sprudelnden Beitragseinnahmen sinkt er zum 1. Januar 2012 auf 19,6 Prozent. Für 2013 rechnen Experten mit einer nochmaligen Ermäßigung auf 19,2 Prozent. 2014 könnte er sogar auf bis 19,0 Prozent zurückgehen.

Eine Beitragssatzsenkung ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn die Rücklagen der Rentenkassen 1,5 Monatsausgaben übersteigen. Zum Jahresende wird die Rücklage auf knapp 24 Milliarden Euro oder etwa 1,4 Monatsausgaben gestiegen sein.

Rentenbeitrag gesenkt: So viel Geld bleibt Ihnen mehr

Rentenbeitrag gesenkt: So viel Geld bleibt Ihnen mehr

„Soweit die erneuten Erschütterungen der Finanzmärkte, deren Ende noch nicht absehbar ist, den Arbeitsmarkt nicht in größere Mitleidenschaft ziehen, bestehen gute Chancen, dass die positive Entwicklung in der Rentenversicherung in den kommenden Jahren weiter anhält“, sagte Gunkel.

Er bekräftigte die Einschätzung, dass die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland sich im kommenden Jahr auf einen Zuschlag von knapp 2,3 Prozent im Westen und voraussichtlich 3,2 Prozent im Osten einstellen können.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sehenswürdigkeiten gestrichen: Kunden bekommen Kosten zurück
Karlsruhe (dpa) - Wenn plötzlich entscheidende Sehenswürdigkeiten aus dem Besichtigungsprogramm einer Reise gestrichen werden, dürfen Kunden kostenlos stornieren.
Sehenswürdigkeiten gestrichen: Kunden bekommen Kosten zurück
Privates Geldvermögen wächst weiter
Frankfurt/Main (dpa) - Die privaten Haushalte in Deutschland sind trotz des Zinstiefs in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Ihr Geldvermögen kletterte im dritten …
Privates Geldvermögen wächst weiter
Anleger vorsichtig nach Rücksetzer an der Wall Street
Frankfurt/Main (dpa) - Ein Abverkauf von Aktien im späten Handel an der Wall Street hat die Anleger hierzulande am Mittwoch vorsichtig gestimmt. In Frankfurt verlor der …
Anleger vorsichtig nach Rücksetzer an der Wall Street
Führende Ökonomen fordern radikale Reformen in der Eurozone
Nach Jahren der Finanzkrise verzeichnet Europas Wirtschaft wieder Wachstum. Doch der Aufschwung steht aus Sicht vieler Experten auf wackeligen Füßen. Nun dringen …
Führende Ökonomen fordern radikale Reformen in der Eurozone

Kommentare