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Auch der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Michael Kemmer, gehört zu den früheren Bankmanagern, die vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags die Aussage verweigern.

Weiterer Ex-BayernLB-Vorstand verweigert Aussage

München - Im BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags hat am Freitag ein weiterer ehemaliger Bankvorstand jegliche Aussage verweigert.

Der frühere Vorstand Theo Harnischmacher verwies wie vier seiner Ex-Kollegen am Vortag auf ein gegen ihn laufendes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Untreue und Bestechung ermittelt. Auch der langjährige Syndikus der BayernLB, Walther Schmidt-Lademann, sagte nicht aus.

Im Anschluss sollten im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung Vertreter der zuständigen Staatsanwaltschaft München I befragt werden. Der Untersuchungsausschuss soll klären, warum die BayernLB 2007 die marode österreichische Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) kaufte. Die BayernLB verlor durch das Geschäft mehr als 3,7 Milliarden Euro.

Am Donnerstag hatten bereits vier frühere Spitzenmanager der BayernLB unter Verweis auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen jegliche Aussage verweigert. Darunter waren auch die beiden ehemaligen Chefs der Landesbank, Werner Schmidt und Michael Kemmer.

dpa

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