Weiterer Personalabbau angekündigt

- Wolfsburg - VW-Chef Bernd Pischetsrieder hat weiteren Personalabbau bei Volkswagen angekündigt. "Trotz steigender Absatzzahlen hat der Konzern weiterhin erhebliche Überkapazitäten und wird deshalb seine Anstrengungen zum Abbau von Personal verstärken", teilte VW am Montag in Wolfsburg mit. Pischetsrieder werde dies bei einer Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg an kündigen.

Zum Abbau nutze Volkswagen die im Rahmen des Tarifvertrags verfügbaren Instrumente wie Vorruhestand durch Altersteilzeit, hieß es weiter in der Mitteilung. Darüber hinaus werde Mitarbeitern individuell ein Aufhebungsvertrag angeboten. Diese Maßnahmen sollen für Mitarbeiter in allen Bereichen gelten, auch für Führungskräfte.

In der Rede des Konzernchefs bei der Betriebsversammlung am Vormittag heißt es weiter, mit einer Entscheidung, den kompakten Geländewagen in Wolfsburg zu bauen, könnten rund 1000 Arbeitsplätze gesichert werden. Dies wäre eine wichtige Entscheidung für den Standort. Sie ändere aber nichts daran, dass Volkswagen an den deutschen Standorten, insbesondere in Wolfsburg, "einen Personalüberhang in einer Größenordnung von mehreren tausend Mitarbeitern" habe.

VW geht weiterhin davon aus, dass sich - wie bereits mehrfach angekündigt - das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vorjahr verbessern werden.

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