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Bald unter einem gemeinsamen Firmendach vereint? American und US Airways.

Gericht gibt grünes Licht

Fusion von American und US Airways rückt näher

New York - American Airlines und US Airways sind ihrem Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen, sich zur weltgrößten Fluggesellschaft zusammenzuschließen.

Ein US-Insolvenzgericht in New York erlaubte die Fusion am Mittwoch, Richter Shane Lane bezeichnete sie als „ein hervorragendes Ergebnis“. Das Gericht musste zustimmen, weil American Airlines im November 2011 Konkurs angemeldet hat.

Die Fusion muss jetzt noch von den Kartellwächtern im Justizministerium und von den Aktionären der US Airways gebilligt werden. Es wird erwartet, dass sie im Herbst vollzogen wird.

Abfindung von 20 Millionen nicht genehmigt

Shane lehnte es ab, eine vorgeschlagene Abfindung für den Vorstandsvorsitzenden der AMR-Gruppe, der American gehört, über 20 Millionen Dollar zu genehmigen. „Dem heute zuzustimmen ist einfach nicht angemessen“, sagte er. Tom Horton war mit der Insolvenzanmeldung CEO von AMR geworden. Die Führung der neuen Fluggesellschaft soll US-Airways-CEO Doug Parker übernehmen.

Beide Fluggesellschaften werden nach vollzogener Fusion zusammen täglich 6700 Flüge abwickeln. Der Jahresumsatz läge bei ungefähr 40 Milliarden Dollar (rund 31,3 Milliarden Euro). Bei den Passagierzahlen würde die neue Fluggesellschaft etwas über der derzeit größten Airlines United liegen.

ap

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