+
Stada stellt Nachahmermedikamente (Generika) sowie rezeptfreie Markenprodukte her und befindet sich seit längerem im Umbau. Foto: Frank Rumpenhorst

"Bieterkrieg"

Weiteres Angebot für Pharmakonzern Stada

Bad Vilbel (dpa) - Beim Pharmakonzern Stada nimmt der von einigen Experten erwartete "Bieterkrieg" an Fahrt auf. Das Unternehmen bestätigte am Donnerstagabend das Vorliegen "einer weiteren rechtlich unverbindlichen Interessenbekundung zur Übernahme".

Damit sind nun drei Angebote zum Kauf von Stada bekannt. Neben dem bisher unbekannten neuen Bieter haben der Finanzinvestor Cinven und Branchenkollege Advent Interesse.

Cinven bietet 56 Euro je Stada-Aktie, was das Unternehmen mit knapp 3,5 Milliarden Euro bewertet. Der unbekannte Bieter ist bereit, 2 Euro mehr je Anteilschein auf den Tisch zu legen. Wieviel Advent zahlen will, ist offiziell bisher nicht bekannt.

Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge will Advent das Cinven-Gebot übertreffen. Dazu suche Advent nach einem Partner, berichtete die Agentur am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Stada stellt Nachahmermedikamente (Generika) sowie rezeptfreie Markenprodukte her und befindet sich seit längerem im Umbau. 2016 hatte sich das Unternehmen vom langjährigen Chef Hartmut Retzlaff getrennt. Der Großaktionär und Investor AOC hatte zudem im Sommer Aufsichtsratschef Martin Abend zu Fall gebracht und Verbesserungen im Geschäftsmodell verlangt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rückruf bei Edeka, Netto und Marktkauf - Produkt kann Sehstörungen auslösen
Bei Netto, Edeka und Marktkauf wird vor einem bestimmten Produkt gewarnt. Der Hersteller hat es zurückgerufen, da es unter anderem Sehstörungen auslösen kann.
Rückruf bei Edeka, Netto und Marktkauf - Produkt kann Sehstörungen auslösen
Dax holt nach Verlusten wieder auf
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag nach zwei verlustreichen Vortagen wieder etwas Fahrt aufgenommen.
Dax holt nach Verlusten wieder auf
Autobauer-Vergleich: BMW und VW belegen mit Spitzenplätzen
Stuttgart (dpa) - BMW und Volkswagen haben im weltweiten Vergleich der Autokonzerne auch zu Jahresbeginn 2018 wieder Spitzenplätze belegt.
Autobauer-Vergleich: BMW und VW belegen mit Spitzenplätzen
Start-ups mischen deutschen Matratzenhandel auf
Düsseldorf (dpa) - Junge Start-ups mischen den deutschen Matratzenhandel auf.
Start-ups mischen deutschen Matratzenhandel auf

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.