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Weizenpreis fällt auf tiefsten Stand seit vier Monaten

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Folgen des Ukraine-Kriegs auf Getreide-Markt
Der Ukraine-Krieg hat die Weltmarktpreise für Weizen in die Höhe schnellen lassen. © Vadim Ghirda/AP/dpa

Marktbeobachter erklären sich den Rückgang mit Meldungen aus Ägypten: Der wichtige Weizen-Importeur hat angekündigt, Lieferungen auf 500.000 Tonnen pro Jahr senken zu wollen.

Singapur/Frankfurt - Der Preis für Weizen ist in der Nacht zu Montag auf den tiefsten Stand seit vier Monaten gefallen. Zeitweise wurde ein Scheffel - etwa 27 Kilogramm - an der Börse in Singapur für 9,26 US-Dollar gehandelt. So niedrig war der Weizenpreis zuletzt Ende Februar, als Russland den Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine begonnen hat.

Marktbeobachter verweisen zur Begründung für den aktuellen Preisrückgang auf Meldungen aus Ägypten. Demnach plant das Land, die Weizenimporte zu senken.

Nach Angaben eines ägyptischen Regierungsvertreters will das Land den Import von Weizen um 500.000 Tonnen pro Jahr senken. Das nordafrikanische Land ist ein wichtiger Importeur für Weizen aus der Kriegsregion. Durch die Folgen des Krieges sind Lieferungen ausgeblieben und es kam zu einem starken Anstieg der Weltmarktpreise. Im Mai wurde ein Scheffel Weizen zeitweise für bis zu 12,85 Dollar gehandelt.

Russland und die Ukraine zählen zu den wichtigsten Anbauländern von Weizen weltweit. Beide Länder haben vor dem Krieg zusammen etwa ein Viertel des weltweiten Weizenhandels abgedeckt. dpa

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