Welcher Beruf soll es denn sein? <BR> Vor dem Vertrag schnuppern

- München - Wie finde ich die passende Lehrstelle? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um auszuprobieren, welche Arbeit Ihnen schmeckt. Der sicherste Weg, dies zu erfahren, ist ein Schnupperpraktikum. Nur so erfährt man in der Praxis, was es heißt, in einem Betrieb zu lernen und zu arbeiten.

<P>"Schaut in die Betriebe rein", rät Rudolf Baier von der Handwerkskammer (HWK) in München. Und zwar nicht erst nach dem Verlassen der Schule, sondern schon in der 8. Klasse. "Die Schüler sollen sich unbedingt ein Jahr vorher umschauen", betont Baier. Ganz unbürokratisch sollten sie einfach bei einem Betrieb fragen, ob sie für ein paar Tage eine Schnupperlehre machen dürfen. "Die Bereitschaft der Betriebe dazu ist sehr groß", sagt der HWK-Mann. Denn die Ausbilder haben Vorteile davon: Sie lernen potenzielle Lehrlinge kennen, die sie als Nachwuchs brauchen. </P><P>Die Vorteile für die Jugendlichen: Sie lernen einen Beruf kennen, können sich bewähren und Kontakte knüpfen. Jemand der unbedingt Schreiner werden will, weil er so gerne mit Holz arbeitet, erfährt vielleicht, dass dieser Beruf gar nichts für ihn ist. Auch das ist eine wichtige Erfahrung, die ihm bei der weiteren Berufsfindung hilft.</P><P>Betriebspraktika sind zumindest für Hauptschüler vorgeschrieben. Wolfgang Braun, Leiter der Berufsberatung im Münchner Arbeitsamt, empfiehlt den Schülern: "Fragt den Lehrer, wann der Berufsberater in die Schulsprechstunde kommt." Wem das Betriebspraktikum nichts gebracht hat, sollte sich die Internetseite www.machs-richtig.de ansehen. Schulen haben das Programm auch auf CD. "Dieses Programm ist genau auf Hauptschüler zugeschnitten", sagt Braun. </P><P>Auch die Handwerkskammer in München bietet unter www.handwerksberufe.de eine Art Eignungstest (Orientierungs-Check-Box), wo man seine Vorkenntnisse, Vorlieben und Abneigungen eingeben kann und daraufhin passende Berufe genannt bekommt.<BR></P>

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