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Malt die Zukunft düster: Chefökonom der Weltbank, Justin Lin.

Weltbank: 2009 wird wie 1929

Der Welt droht die schwerste Zeit seit der Finanzkrise 1929. Dieses Szenario hat die Weltbank in ihrem Ausblick aufs kommende Jahr entworfen.

Dass eine Wirtschaftkrise nicht auch das Privatleben negativ beeinflussen muss, zeigt dieses Video aus dem Berlin der Goldenen Zwanziger. Es wurde 1929 gedreht, zu Beginn der weltweiten Krise, und zeigt frohe Menschen, die das Nachtleben genießen. Wie die heutige Finanzkrise auf die Stimmung schlägt, wird sich erst zeigen. Doch die Prognosen sind düster. Die Weltbank befürchtet die schlimmste Krise seit der Großen Depression vor 80 Jahren. Wie diese in den 1920er-Jahren entstanden war, erklärt das Spiegel-Portal Einestages.

Der Chefökonom der Weltbank, Justin Lin, hat den Weltwirtschaftsausblick für 2009 vorgestellt und malt die Zukunft in düsteren Farben, schreibt die Financial Times Deutschland. Das globale Wachstum wird von 2,5 Prozent im Jahr 2008 auf 0,9 Prozent abrutschen, befürchtet Lin. Damit korrigiert er den Ausblick des Internationalen Währungsfonds vom November nach unten - der IWF war von einem Wachstum von 2,2 Prozent ausgegangen.

Nach einer Faustregel des Fonds bedeutet ein Wachstum von unter drei Prozent, dass die Welt in die Rezession abgerutscht ist, schreibt die Tagesschau. Was eine Rezession überhaupt ist, erklärt Ali Arbia im Science-Blog.

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