+
Zwei Fast-Food-Ketten, ein Burger? Am Weltfriedenstag soll es soweit sein. 

Einmalige Aktion

Burger King plant gemeinsamen Burger mit McDonald's

Atlanta - Großer Plan von Burger King: Am Weltfriedenstag will die Fast-Food-Kette gemeinsam mit Konkurrent McDonalds den "McWhopper" braten. Doch noch ist nicht alles geklärt. 

Sie haben Standorte auf der ganzen Welt, machen Milliarden Umsätze und sind nebenbei zwei der größten globalen Marken unserer Zeit - doch am Weltfriedenstag wollen die Fast-Food-Giganten Burger King und McDonalds ihre Konkurrenz ruhen lassen. Zumindest wenn es nach dem Willen von Burger King gehen soll. Das amerikanische Unternehmen schickte seinem großen Konkurrenten nämlich einen offenen Brief, der die Fast-Food-Herzen höher schlagen lassen dürfte. 

Standort soll Atlanta sein 

Darin schlug Burger King vor, von der "sogenannten Burger-Schlacht" eine kleine Auszeit zu nehmen - und ein Projekt zu starten, mit dem Geschichte geschrieben werden soll: den McWhopper. Dabei sollen die beiden wichtigsten Verkaufsschlager der beiden Konzerne - bei Burger King der Whopper, bei McDonalds der Big Mac - zu einem Burger, dem McWhopper, zusammenschmelzen. Dieser soll dann am 21. September, also am Weltfriedenstag der Vereinigten Nationen, in einem eigens aufgebauten Restaurant in Atlanta verkauft werden. Das berichten verschiedene US-Medien. "Wir wollen Aufmerksamkeit und Bewusstsein für den Weltfriedenstag und seine Initiatoren schaffen", erklärt Burger Kings Senior Vice President for Global Brand Management Fernando Machado. Atlanta sei als Standort prädestiniert. "Atlanta liegt auf halber Strecke zwischen der Burger-King-Zentrale in Miami und dem McDonald's-Hauptquartier in Chicago und wäre somit die perfekte Stadt, um globale Gespräche zum Weltfriedenstag auszulösen", heißt es weiter in dem Schreiben, das am Mittwochmorgen in den Zeitungen "New York Times" und "Chicago Tribune" ganzseitig abgedruckt wurde. 

Neben dem Namen gibt es auch schon Pläne für die Verpackung

Und Burger King scheint wirklich gewillt, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Neben dem Namen existieren auch bereits erste Entwürfe für eine Verpackung des McWhoppers - je eine Hälfe soll im Design des jeweiligen Fast-Food-Giganten gestaltet sein. Und der Plan geht sogar noch weiter: Durch das eingenommene Geld möchte man die ausführende Non-Profit-Organisation "Peace One Day" mit einer Spende unterstützen. "Alles, was wir von Ihnen dazu brauchen, sind ein paar McDonald's-Mitarbeiter, die uns helfen, Ihre Zutaten mit unseren zu kombinieren", heißt es weiter in dem Burger-King-Schreiben an den Konkurrent.

Noch ist allerdings nicht sicher, ob McDonald's das Angebot annehmen wird. "Wenn sie Ja sagen, wäre das fantastisch.", meint Fernando Machado. "Sagt McDonald's Nein, haben wir es wenigstens versucht." 

Lukas Praller 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Cloud-Boom beschert Microsoft kräftige Geschäftszuwächse
Bei Microsoft läuft es dank brummender Cloud-Dienste schon länger wieder rund. Inzwischen florieren die Geschäfte auch in anderen Sparten - die Quartalszahlen …
Cloud-Boom beschert Microsoft kräftige Geschäftszuwächse
MAN schickt Elektro-Trucks auf die Reise - und kündigt weitere Innovation an
Schon im September sollen für MAN Trucks mit Elektro-Antrieb unterwegs sein. Das soll nicht die einzige Innovation des Unternehmens bleiben.
MAN schickt Elektro-Trucks auf die Reise - und kündigt weitere Innovation an
EU bereitet Maßnahmen gegen mögliche US-Autozölle vor
Verhängen die USA im Handelsstreit mit der EU hohe Sonderzölle auf Autos? Diese Frage sorgt seit Monaten für Nervosität - vor allem Deutschland bangt wegen der großen …
EU bereitet Maßnahmen gegen mögliche US-Autozölle vor
Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank
Der US-Präsident sagt mitunter Dinge, die er besser für sich behalten sollte. Diesmal rüffelt er die unabhängige Notenbank Fed, weil diese die Leitzinsen erhöht hat. …
Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.