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Der weltweite Automarkt zieht einer Studie zufolge nach einem schwachen, aber nicht katastrophalen Jahr wieder an.

Weltweiter Automarkt zieht laut Studie 2010 wieder an

Frankfurt/Main - Der weltweite Automarkt zieht einer Studie zufolge wieder an. In Westeuropa allerdings dürfte der Absatz 2010 allerdings um fast eine Million Fahrzeuge einbrechen.

Der weltweite Automarkt zieht einer Studie zufolge nach einem schwachen, aber nicht katastrophalen Jahr wieder an. In Westeuropa allerdings dürfte der Absatz 2010 allerdings um fast eine Million Fahrzeuge oder sieben Prozent einbrechen, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Untersuchung des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen. Im abgelaufenen Jahr wurden mit 52,8 Millionen Pkw zwar 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr verkauft. “Das Ergebnis ist aber deutlich besser als noch vor zwölf Monaten erwartet“, erklärte Institutsleiter Ferdinand Dudenhöfer.

Die 15 größten Autobauer der Welt

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2009 war den Angaben zufolge trotz Krise das sechstbeste Verkaufsjahr, das je im Weltautomarkt erreicht wurde. Die wichtigsten Gründe seien die großen Konjunkturprogramme in wichtigen Ländern und die schnellere Erholung der Weltwirtschaft. In Westeuropa wurden laut Hochrechnung des CAR-Instituts mit 13,6 Millionen Pkw 40.000 Fahrzeuge mehr verkauft als 2008. “Der große Renner im Pkw-Weltmarkt des Jahres 2009 war aber China mit einem Zuwachs von 44 Prozent oder 2,5 Millionen Pkw“, hieß es. Damit habe China den Rückgang des US-Automarktes zu 85 Prozent kompensiert. Dudenhöffer erwartet für 2010 ein weltweites Plus von gut vier Prozent auf 55 Millionen Fahrzeuge. Vor allem in den USA und China ziehen die Verkäufe demnach an. “Der Pkw-Weltmarkt erholt sich schneller aus der Krise als vermutet“, erklärte der Autofachmann. Der Abwärtstrend in Westeuropa sei vor allem dem Auslaufen der Abwrackprämie geschuldet. “Deutschland zieht Westeuropa nach unten“, prognostizierte Dudenhöfer.

VDA sorgt sich um Arbeitsplätze

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, sagte der “Saarbrücker Zeitung“, bislang sei es gelungen, die Stammbelegschaften in den Unternehmen so weit wie möglich zu halten. 2010 müssten aber die internationalen Märkte wieder langsam anziehen, um Arbeitsplätze sichern zu können. Der Wettbewerb werde erneut “messerscharf“. Die Neuregelung der Kfz-Steuer und die Abwrackprämie hätten letztes Jahr die Inlandsnachfrage noch stabilisiert. Nun würden die Kapazitäten der veränderten Nachfrage angepasst. Wissmann rief die Hersteller auf, mit neuen attraktiven Produkten auf die zu erwartende “Rabattitis“ zu reagieren.

ap

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