Zu wenig Geld fürs Sparen im Alter

- Berlin - Trotz günstiger Konjunktur bleibt vielen Deutschen nach Einschätzung des Sparkassenverbandes zu wenig Geld fürs Sparen im Alter übrig. 12 Prozent sehen sich nach einer Umfrage "finanziell nicht in der Lage", etwas für die Absicherung im Alter beiseite zu legen, berichtete die Organisation in Berlin. Sogar mehr als ein Drittel (36 Prozent) sparten zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung derzeit keinen regelmäßigen monatlichen Betrag zu diesem Zweck.

"Warnungen, die Bundesbürger würden zu viel sparen, können wir daher nicht nachvollziehen", sagte der Präsident der Deutschen Sparkassen - und Giroverbandes (DSGV), Haasis, zur Vorstellung der aktuellen Studie zur Vermögenslage und zum Konsumverhalten in Deutschland. Die Sparquote sei in den vergangenen Jahren in kleinen Schritten nur leicht angestiegen, von 9,2 Prozent im Jahr 2000 auf 10,6 Prozent im vergangenen Jahr. "Der Wert liegt knapp unter dem langjährigen Mittel." Im europäischen Vergleich liege Deutschland im Mittelfeld. Beliebteste Vorsorgeprodukte seien die Lebensversicherung (65 Prozent), der Bausparvertrag (57 Prozent) und das Sparbuch (53 Prozent).

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