Wenig Interesse an betrieblicher Altersvorsorge

Düsseldorf - Nur knapp jeder vierte Beschäftigte (23 Prozent) setzt einen Teil seines Lohnes durch betriebliche Entgeltumwandlung für die Altersversorgung ein.

Das ist das Ergebnis einer am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

Bei der Entgeltumwandlung können Beschäftigte Teile ihres Bruttolohns zur betrieblichen Altersvorsorge aufwenden und so auch Lohnsteuern und Sozialabgaben sparen. Genutzt werde das vor allem von Besserverdienenden mit einem Bruttostundenlohn von mehr als 23 Euro, so die Forscher. Von den Beschäftigten mit einem Bruttostundenlohn um 10 Euro nutzten nur 6,2 Prozent diese Möglichkeit. Befragt wurden Betriebsräte aus knapp 2000 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.

dpa

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