Weniger Beschäftigte

- Wiesbaden - Die deutschen Industrieunternehmen haben ihren Umsatz kräftig gesteigert, doch gleichzeitig geht die Beschäftigung im Produktionssektor weiter zurück. Im Februar kletterten die Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 120,2 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Auslandsumsatz stieg mit 12,7 Prozent mehr als drei Mal so stark an wie die Erlöse im Inland (plus 4,0 Prozent).

Überproportional legten die deutschen Paradebranchen Autoindustrie (plus 11,2 Prozent) und Maschinenbau (plus 9,1 Prozent) zu. Leichte Einbußen gab es in der Textilindustrie. Die Zahl der Beschäftigten sank im Februar um 1,3 Prozent auf 5,9 Millionen. Gezählt werden Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern.

Auch im Handwerk setzte sich der Stellenabbau trotz eines Umsatzwachstums im ersten Quartal 2006 fort. Die Zahl der Beschäftigten sank bis Ende März um 2,6 Prozent, der Umsatz verbesserte sich dagegen um 3 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl der im Handwerk tätigen Mitarbeiter insgesamt um 3,6 Prozent verringert. Am stärksten betroffen war wie auch schon in der Vergangenheit das Bauhauptgewerbe.

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