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Weniger Passagiere und Fracht bei der Lufthansa

Frankfurt/Main - Die Lufthansa bekommt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren. Im November wurden weniger Passagiere und auch Fracht befördert.

Die Maschinen der Lufthansa sind im November wegen der Wirtschaftskrise deutlich leerer geblieben. Das Unternehmen berichtete am Dienstag in Frankfurt von sinkenden Auslastungen sowohl der Passagierplätze als auch des Frachtraums.

Im vorletzten Monat des Jahres flogen 5,46 Millionen Passagiere mit der Kranichlinie und der Tochter Swiss, was gegenüber dem November 2007 einen Rückgang um 2,3 Prozent bedeutet. Die Auslastung der angebotenen Plätze sank um 2,2 Prozentpunkte auf 76 Prozent.

Der angebotene Frachtraum im Lufthansa-Konzern mit der Lufthansa AG, der Lufthansa Cargo AG, Lufthansa Regional und der Swiss wurde zu 63,7 Prozent gebucht, was ein Minus von 6,3 Prozentpunkten gegenüber dem November 2007 bedeutet. Insgesamt transportierte die Lufthansa im November 163 000 Tonnen Fracht und damit 8,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Relativ erfolgreich war nach Unternehmensangaben die übernommene Airline Swiss, die ihr Passage-Angebot um 10,4 Prozent stark ausweitete und fast vollständig auch am Markt absetzen konnte. Ihre Auslastung sank daher nur marginal um 0,3 Punkte.

Die stärksten Einbußen musste die Fluggesellschaft auf ihrem Heimatmarkt Europa hinnehmen, wo die Auslastung im Jahresvergleich um 3 Punkte sank. Dann folgten Asien (- 2,7), Amerika (-1,7) und als stabilster, aber auch kleinster Markt Afrika und Naher Osten (-0,2).

dpa

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