WestLB will sich für Privatbanken öffnen

- Düsseldorf - Der deutsche Bankenmarkt kommt in Bewegung: Angesichts von Verkaufsüberlegungen der künftigen nordrhein-westfälischen Landesregierung zeigt sich die Westdeutsche Landesbank offen für den Einstieg privater Banken. Die "Wirtschaftswoche" zitierte den Aufsichtsratsvorsitzenden der WestLB, Rolf Gerlach, mit der Bemerkung, er stehe dem Einstieg privater Investoren aufgeschlossen gegenüber. Doch müsse die Anteilsmehrheit bei den Sparkassen bleiben, fügte er hinzu.

Die künftige schwarz-gelbe Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte am Vortag am Rande der Koalitionsverhandlungen angekündigt, sie wolle den Landesanteil der WestLB bestmöglich nutzen. Dabei sei mittelfristig auch ein Verkauf an private Investoren nicht ausgeschlossen. Das Land hält derzeit rund 25 Prozent der WestLB-Anteile. Die Mehrheit liegt bei den Sparkassenverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe.<BR><BR>WestLB-Chef Thomas Fischer sieht die WestLB der Zeitung zufolge auf dem Weg zur normalen Geschäftsbank, insbesondere durch den Wegfall der Staatsgarantien ab dem 19. Juli.<BR>

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