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H&M befindet sich weiterhin auf Expansionskurs.

Wetter und Schuldenkrise machen H&M zu schaffen

Stockholm - Die Finanzkrise in Europa und eine Hitzewelle in August haben der schwedischen Modekette Hennes und Mauritz zugesetzt. Der Umsatz ist nur leicht gestiegen.

Das Unternehmen meldete am Donnerstag lediglich einen Zuwachs von einem Prozent beim Umsatz im dritten Quartal. Zwar habe sich die H&M-Mode zu Beginn des Sommers gut verkauft, dann habe jedoch das Wetter und die Schuldenkrise zu einer größeren Zurückhaltung der Verbraucher geführt als erwartet.

H&M teilte mit, der Gewinn sei in den ersten drei Monaten auf 3,6 Milliarden Kronen (424 Millionen Euro) gestiegen. Im Vorjahreszeitraum seien es 3,59 Milliarden Kronen gewesen. Der Umsatz stieg von 31,51 Milliarden Kronen auf 33,57 Milliarden Kronen (4,0 Milliarden Euro). Der Konzern kündigte an, er werde in der ersten Hälfte des kommenden Jahres eine weitere Linie unter dem Namen „& Other Stories“ auf den Markt bringen. Die Kleidungsstücke sollten hochwertiger sein als die bisherigen Linien und in eigenen Läden zu einem höheren Preis verkauft werden.

H&M will außerdem seine Expansion vorantreiben. Statt wie bisher geplant 275 sollen in diesem Jahr 300 neue Geschäfte eröffnet werden.

dpa

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