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WhatsApp: Messenger weitet beliebte Funktion aus

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Das WhatsApp-Logo auf einem Smartphone.
WhatsApp-Nutzer dürfen sich freuen. Das Chatten mit selbstlöschenden Nachrichten wird in Zukunft leichter. © Christoph Dernbach/picture alliance/dpa

Der Messengerdienst WhatsApp weitet eine beliebte Funktion aus. Sie soll das Chatten mit selbstlöschenden Nachrichten erleichtern.

Menlo Park - WhatsApp macht es für seine Nutzer einfacher, mit selbstlöschenden Nachrichten zu chatten. Künftig wird man diese Einstellung standardmäßig für alle Chats aktivieren können, wie WhatsApp am Montag ankündigte. Auch kann man zwischen zwei weiteren Zeiträumen für die automatische Löschung wählen: Zu der bisher einzigen Option von 7 Tagen kommen 24 Stunden und 90 Tage hinzu.

WhatsApp: Neuerung als Reaktion auf Nutzer-Wünsche

Die selbstlöschenden Nachrichten hatte WhatsApp bereits im vergangenen Jahr eingeführt. Bisher musste man die Einstellung jedoch für jeden einzelnen Chat auswählen. Mit dem neuen General-Schalter habe man auf Anfragen von Nutzern reagiert, sagte WhatsApp-Manager Zafir Khan. Nachrichten, die vor Aktivieren der Lösch-Einstellung geschrieben wurden, verschwinden nicht.

In Gruppen richtet sich das Verfallsdatum zunächst nach der Einstellung des Nutzers, der sie eingerichtet hat - kann aber auch geändert werden. Genauso kann man die Lösch-Vorgabe für einzelne Chats deaktivieren - zum Beispiel, wenn man Fotos daraus als dauerhafte Erinnerung behalten wolle. Die Lösch-Einstellung greife auch bei Backups sowie für alle Chat-Teilnehmer, auch wenn sich Smartphones offline befänden, betonte Khan.

WhatsApp: Datenschutz-Kritik am Facebook-Dienst

Der zum Facebook-Konzern Meta gehörende Chatdienst war im auslaufenden Jahr in eine monatelange Datenschutz-Kontroverse verwickelt. WhatsApp verlangte von den Nutzern im Januar, binnen wenigen Wochen neuen Nutzungsregeln zuzustimmen. Datenschützer und Aktivisten kritisierten, das Update öffne die Tür zum stärkeren Teilen von Nutzerdaten mit dem Rest des Facebook-Konzerns.

WhatsApp wies dies stets zurück, machte nach der Kritik jedoch Zugeständnisse. So kann man den Dienst auch weiterhin nutzen, ohne den neuen Regeln zuzustimmen. WhatsApp stellte während der Kontroverse auch weitere Datenschutz-Funktionen in Aussicht. (dpa)

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