Handy zeigt WhatsApp
+
WhatsApp überrascht seine Nutzer:innen mit einem neuen Design

Messenger-Dienst

Nächste Radikal-Änderung bei WhatsApp - das erwartet Nutzer

  • Josef Forster
    vonJosef Forster
    schließen

Der Messenger-Dienst WhatsApp wird sein Design anpassen. Die Änderung betrifft wohl nur Android-User.

München - Der Messenger-Dienst WhatsApp überrascht mit einer Änderung des Designs. Wie der Blog WABetaInfo schreibt, betrifft die Anpassung ausschließlich Android-Nutzer. WhatsApp soll Berichten zufolge den sogenannten „Media Footer“ anpassen. Wenn User zum Beispiel ein Foto über den Messenger-Dienst verschicken, können sie mithilfe des Features einen Text hinzufügen. Wie Experten berichten, passt WhatsApp das Aussehen der Maske an.

Den Hintergrund für die Schrift hellt das Unternehmen auf, der Pfeil zum Absenden der Nachricht wird verkleinert. Der Empfängername wechselt von der linken Seite auf die rechte Seite des Schriftfeldes. Das Aussehen orientiert sich dank der Änderungen an das iOS-Design, das iPhone-Nutzern bestens bekannt ist. Der Tweet zeigt die geplanten Anpassungen.

WhatsApp erneuert das Design

WABetaInfo berichtet, dass WhatsApp noch keine Angaben zum Termin des Updates gemacht habe. Die Design-Änderung befinde sich „in Bearbeitung“ und werde mit einem Update für die Nutzer sichtbar. Bisher ist lediglich eine Vorschau der Änderung für die Öffentlichkeit verfügbar, bis die Anpassung für alle User mit Android-Handy nutzbar ist, wird es wohl noch etwas dauern.

WhatsApp gerät mit Datenschutz-Änderung in die Schlagzeilen

Über die Hintergründe des Design-Updates gibt es keine Informationen. Denkbar wäre, dass die Facebook-Tochter WhatsApp mit der optischen Anpassung von den Schlagzeilen der letzten Monate ablenken will. Das Unternehmen ändert seine Datenschutzerklärung. Eigentlich Routine bei Messenger-Diensten, doch die letzte Anpassung sorgt für heftige Proteste der Nutzer.

Bis Mai haben die User noch Zeit, die Änderung zu akzeptieren. Eigentlich setzte das US-Unternehmen die Deadline bis Februar, doch der Widerstand der Nutzer sorgte für ein Umdenken im Konzern. Vor allem die geplante Vernetzung mit Facebook stößt bei vielen Usern auf Widerstand, da sie um ihre persönlichen Daten fürchten. Außerhalb der EU leitet WhatsApp seit 2016 Nutzerdaten an Facebook weiter - auch zu Werbezwecken. User in der Europäischen Union befürchten, dass der Messenger-Dienst mit den geänderten AGB auch ihre Daten an das Soziale Netzwerk weiterleiten.

WhatsApp wehrt sich gegen diese Darstellung. Es seien falsche Informationen über die neuen Datenschutzregeln verbreitet worden, die man bis Mitte Mai verstärkt ausräumen wolle, zitiert die Tagesschau den Messenger-Dienst. Ob WhatsApp den Schulterschluss mit den Nutzern findet? Die Mitbewerber Telegram und Threema verzeichnen jedenfalls einen rasanten Anstieg der Userzahl. (jjf)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare