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WhatsApp: Messenger-Dienst bringt lang erwartete Neuerung

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Von: Patricia Huber

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Viele WhatsApp-User würden den Messer-Dienst gerne intensiver nutzen. Doch bislang war das allenfalls nur über Umwege möglich. Jetzt hat die Facebook-Tochter wichtige Funktionen nachgerüstet.

München - Mit einem neuen Update hat der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp zwei Probleme gelöst, die viele Nutzer immer wieder gestört haben. Wer den zum Facebook-Konzern gehörenden Nachrichtendienst verwendet, wird ihn meist auf dem Smartphone nutzen. Doch oft ist es auch praktisch, wenn man auch auf dem Computer einen kurzen Blick auf seine Nachrichten werfen kann. Dafür gibt es bereits seit Längerem die WhatsApp-Web-Anwendung. Sie hatte aber mehrere Haken, die mit dem Update jetzt behoben wurden.

WhatsApp: Nachrichten am PC auch ohne Handyverbindung

Um WhatsApp auch am Computer nutzen zu können, musste bisher das Smartphone auch mit dem Internet verbunden sein. Hatte man sein Handy beispielsweise im Flugmodus, hat auch WhatsApp am PC nicht funktioniert. Mit der Aktualisierung der App hat der Facebook-Konzern, der sich neuerdings Meta nennt, dieses Problem gelöst. Jetzt können Nachrichten am Computer auch verschickt und empfangen werden, wenn das Handy nicht mit dem Internet verbunden ist.

Außerdem bringt das Update eine weitere Neuerung, die Nutzer freuen dürfte, die mehrere verschiedene Geräte nutzen. Bisher konnte man nämlich nur ein weiteres Gerät zusätzlich zum Smartphone mit WhatsApp verbinden. Die jetzt eingeführte „Multi-Geräte“-Funktion ermöglicht die Verbindung mit bis zu fünf Geräten gleichzeitig nach bislang einem.

WhatsApp warnt: Beta-Version kann Probleme machen

Da es sich bei dem Update aber bisher noch um eine Beta-Version handelt, müssen Nutzer sich nach der Aktualisierung der App noch aktiv dafür entscheiden, dass sie die neuen Funktionen nutzen möchten. Das lässt sich jedoch ganz einfach in den Einstellungen unter dem Reiter „Verknüpfte Geräte“ erledigen.

Da es sich jedoch vorerst um einen Test handelt, warnt WhatsApp davor, dass die „Leistung und Qualität“ des Dienstes beeinträchtigt werden könne. Das berichtet der Spiegel. Außerdem seien „andere kleine Probleme“ möglich. Beispielsweise können Nutzer der Beta-Version keine Nachrichten mehr an Personen schicken, die eine „sehr alte“ Version des Nachrichtendienstes benutzen. Auch Tablets werden bei der Multi-Geräte-Lösung noch nicht unterstützt.

Wer die Beta-Version aktiviert hat, aber nicht zufrieden ist, kann sie auch genauso einfach wieder deaktivieren. Das lässt sich auch wieder unter dem „Verknüpfte Geräte“-Reiter erledigen. (ph)

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