VW: Das Wichtigste sind Arbeitsplätze

- Wolfsburg - Im Tarifkonflikt um drastische Kostensenkungen bei Volkswagen ist der Erhalt von Arbeitsplätzen für den Betriebsrat wichtiger als Lohnerhöhungen. Am Ende könne es bei den Tarifverhandlungen um die Frage "Jobs oder Mäuse" gehen, sagte VW-Betriebsratschef Klaus Volkert. Ein sicherer Arbeitsplatz sei aber das Wichtigste überhaupt. Zugleich warf der Betriebsrat dem VW-Vorstand schwere Fehler vor und kündigte verstärkte Protestaktionen der Belegschaft an.

Volkert sagte, er verzichte nicht auf die Forderung der IG Metall nach vier Prozent mehr Geld. Die Forderung stimme aber in der Regel nicht mit dem Ergebnis überein.

In der dritten Runde der Tarifgespräche hatte sich das Management des Autobauers grundsätzlich bereit erklärt, einen Tarifvertrag zur Sicherung der rund 103 000 Arbeitsplätze in den sechs westdeutschen VW-Werken abzuschließen. Dies ist die Kernforderung von Betriebsrat und Gewerkschaft.

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