Widerstand gegen Abschluss mit der Lufthansa

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Berlin (dpa) - Unter den Mitgliedern der Gewerkschaft ver.di gibt es Widerstand gegen den am Freitag erzielten Tarifkompromiss mit der Lufthansa.

Ein "Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di" forderte das Boden- und Kabinenpersonal am Sonntag auf, in der Urabstimmung zum Tarifabschluss mit Nein zu stimmen. Das Netzwerk teile "voll und ganz die Empörung von Lufthansa-Kollegen, wie der Mechaniker in München, über den Tarifabschluss", hieß es in einer Mitteilung. Die ver.di-Führung habe den Streik abgebrochen, als er begonnen habe, Wirkung zu zeigen.

Die jetzt vereinbarten Gehaltserhöhungen bedeuteten keinen Ausgleich für die enormen Preissteigerungen der letzten Monate und schon gar nicht für die Reallohnverluste der vergangenen Jahre. Zudem sollte in einer Zeit, in der jeden Monat die Lebenshaltungskosten in die Höhe schössen, keine Laufzeit von mehr als zwölf Monaten vereinbart werden.

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