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Bei Air Berlin fehlen derzeit Maschinen und fliegendes Personal. 

Engpässe bei Crews

Auch an Pfingsten gab es Flugausfälle bei Air Berlin

Bei Air Berlin fehlen Maschinen und fliegendes Personal. Deshalb mussten auch Pfingsten wieder mehrere Flüge annulliert werden. Die Fluggesellschaft will größeres Chaos vermeiden - ihre Mitarbeiter wohl auch.

Berlin - Passagiere der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin waren auch am Pfingstwochenende von Flugausfällen und Verspätungen betroffen. Allein am Montag seien sieben Flüge gestrichen worden, sagte ein Sprecher.

Am Samstag und Sonntag seien insgesamt 19 Flüge ausgefallen, die meisten davon Inlandsflüge. Insgesamt sei der Flugplan jedoch über das verlängerte Wochenende deutlich stabiler gewesen als in den Vorwochen und an Ostern, sagte der Sprecher am Montag. "Unsere Maßnahmen greifen." Für Dienstag war nach seinen Angaben zunächst ein Flug gestrichen worden.

Um Probleme am Pfingstwochenende möglichst klein zu halten, hatten sich nach Angaben der Fluggesellschaft wieder Mitarbeiter aus der Verwaltung von Air Berlin freiwillig zum Dienst gemeldet. Sie seien bei der Kundenbetreuung oder im Ticketbereich im Einsatz.

Mehr als 150 Mitarbeiter hätten sich im vergangenen Monat für solche Aktionen freiwillig gemeldet, schilderte der Sprecher. Zudem sei der Flugplan "entzerrt" worden und die Fluggesellschaft habe angefangen, neue Crews einzustellen. Diese Schritte führten langsam zu einer entspannteren Situation.

Die Airline kämpft bereits seit Wochen mit massiven Problemen. Als Gründe für die Ausfälle nennt sie Engpässe bei Crews und Flugzeugen. Außerdem laufe die Zusammenarbeit mit dem Bodendienstleister Aeroground in Berlin-Tegel nach wie vor nicht zufriedenstellend.

Aeroground hat in Tegel, einem Drehkreuz von Air Berlin, Ende März den Gepäcktransport für die Fluggesellschaft von einer anderen Firma übernommen.

Die Fluggesellschaft steckt in einem massiven Umbau. Seit Jahren schreibt das Unternehmen hohe Verluste. In Reaktion darauf wurde das Touristikgeschäft auf die österreichische Tochter Niki verschoben, die in einem Bündnis mit Etihad und dem Ferienflieger Tuifly aufgehen soll. Die Verhandlungen dazu laufen noch, wie der Sprecher sagte.

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