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An den Börsen geht es wieder turbulent zu.

Dax im freien Fall: Schwarzer Tag in Frankfurt

New York - Der Dow-Jones-Index ist zu Beginn des Handels an der New Yorker Wall Street um 500 Punkte gefallen. Der Dax verzeichnet den schlechtesten Tag seit drei Jahren.

Der Deutsche Aktienindex Dax hat am Donnerstag den größten Tagesverlust seit November 2008 eingefahren. Der Leitindex schloss mit einem Minus von 5,82 Prozent bei 5602,80 Punkten, das waren 346,14 Punkte weniger als am Vortag.

Sorgen in aller Welt über eine drohende Konjunkturflaute haben am Donnerstag weltweit die Aktienkurse in den Sinkflug geschickt. An der New Yorker Wall Street waren es zu Handelsbeginn Berichte über einen erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit und Zeichen für eine zunehmende Inflation in den USA, die den Dow-Jones-Index um zeitweise mehr als 500 Punkte, um 16.33 Uhr waren es 10.942. Das bedeutete einen Verlust von 4,1 Prozent.

Auch in Deutschland hat sich der Abwärtstrend am Aktienmarkt am Donnerstagnachmittag noch einmal beschleunigt. Nach der Eröffnung der US-Börsen weitete der deutsche Leitindex DAX sein Minus um gut ein auf mehr als fünf Prozent aus. In New York hatte der Dow-Jones-Index zum Handelsstart um 15.30 Uhr MESZ zwei Prozent verloren. Als Grund für die schlechte Stimmung der Anleger nannten Händler schwache Konjunkturdaten.

In Frankfurt am Main hieß es am Morgen, es gebe derzeit einfach keine Kaufgründe. Anleger seien nach wie vor im Unklaren, ob es sich bei der gegenwärtigen Konjunkturabschwächung lediglich um ein temporäres Nachlassen der Wachstumsdynamik oder den Beginn einer Rezession handelt. Parallel zum neuerlichen Kursrutsch stieg der Goldpreis auf ein neues Allzeithoch von 1.819,70 Dollar pro Feinunze (31 Gramm).

dapd/dpa

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