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Im laufenden Geschäftsjahr will H&M weltweit 225 neue Textilhäuser eröffnen.

H&M will 6000 neue Jobs schaffen

Stockholm - Der schwedische Textilkonzern Hennes&Mauritz (H&M) will trotz der weltweiten Wirtschaftskrise bis zum Jahresende 6000 bis 7000 neue Stellen schaffen.

Wie die weltgrößte Bekleidungskette am Donnerstag in Stockholm mitteilte, stieg der Nettogewinn im vergangenen Geschäftsjahr (bis 30. November) gegenüber 2007 um 12,5 Prozent auf 15,3 Milliarden Kronen (1,4 Milliarden Euro). Beim Umsatz (ohne Mehrwertsteuer) legte H&M um 13 Prozent auf 88,5 Milliarden Kronen zu.

"Angesichts der globalen Wirtschaftslage ist das ein starkes Ergebnis. Wir sind zufrieden mit unserem Absatz", sagte Konzernchef Rolf Eriksson. Auch im vierten Quartal konnte die Textilkette den Umsatz um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 26,3 Milliarden Kronen steigern. Der Gewinn stieg um 9,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Kronen.

Einschränkend hieß es über die ersten beiden Monate des neuen Geschäftsjahres: "Das anhaltende Konjunkturtief hat den Absatz von H&M im Dezember und Januar negativ beeinflusst." Die nicht zuletzt mit niedrigen Preisen erfolgreiche Kette glaubt aber "auch Vorteile aus der derzeitigen wirtschaftlichen Lage erzielen" zu können.

Das gelte nicht zuletzt für eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber Partnern sowie Möglichkeiten zum Erwerb neuer Filialen in guter Lage. Eriksson verwies darauf, dass sein Unternehmen "sich selbst finanzieren kann und nicht wie andere auf den Kreditmarkt angewiesen ist".

Im laufenden Geschäftsjahr will H&M weltweit 225 neue Textilhäuser eröffnen und damit den Wachstumstakt von 2008 mit 214 neuen Filialen noch leicht steigern. Die Gesamtzahl von H&M-Häusern betrug zum Jahresende 1738 mit 53 430 Beschäftigten im Konzern.

Deutschland als weiter mit Abstand wichtigster Markt für das schwedische Unternehmen brachte 2008 ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 25,4 Milliarden Kronen. Die Zahl der H&M-Warenhäuser stieg hier um 25 (bei fünf Schließungen) auf 339.

dpa

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