IWF will Terror-Finanzierung bekämpfen

- Washington/Berlin - Die Finanzminister und Notenbankchefs haben bei der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank die Weltkonjunktur so optimistisch wie seit Jahren nicht beurteilt. Bei der gemeinsamen Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington riefen sie dazu auf, den Aufschwung zu weiteren Steuer- und Arbeitsmarktreformen und zum Defizitabbau zu nutzen.

<P>Die hohen Ölpreise wurden als Risiko nur am Rande erwähnt. Der IWF hatte kurz vor der Tagung ein weltweites Wachstum von 4,6 Prozent für dieses Jahr prognostiziert und für 2005 von 4,4 Prozent.</P><P>Für Deutschland werden die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose nach dem schwachen ersten Quartal für dieses Jahr leicht senken. Die Institute reduzieren ihre Herbstschätzung von 1,7 auf 1,5 oder 1,4 Prozent. <BR><BR>In den ersten drei Monaten lag das Konjunkturplus bei etwa 0,2 Prozent.<BR><BR>Die IWF-Mitglieder einigten sich darauf, den Kampf gegen die Terror-Finanzierung zu stärken. Die Weltgemeinschaft könne in diesem Kampf nur so stark sein wie ihr schwächstes Glied, sagte der britische Finanzminister Gordon Brown. Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sollen enger zusammenarbeiten. Die Minister der G7-Staaten versprachen technische Hilfe etwa bei der Überwachung dubioser Finanzströme. Der Bargeldschmuggel und die Terror-Finanzierung über so genannte Wohltätigkeitsorganisationen müssten unterbunden werden.<BR></P>

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