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GM plant die Verwaltungen von Opel und Chevrolet enger zu verzahnen, um so Arbeitsplätze zu sparen.

GM will Verwaltungen von Opel und Chevrolet zusammenlegen

Rüsselsheim - Der US-Autokonzern General Motors muss sparen. Dabei müssen tausende Opel-Mitarbeiter in Deutschland um ihre Arbeitsplätze bangen. Doch GM wird keine Werke schließen. Der Konzern hat andere Pläne.

Der US-Autokonzern General Motors (GM) will seine deutsche Tochter Opel in der Verwaltung besser mit dem Europa-Ableger von Chevrolet verzahnen und so Geld sparen. In einem internen Brief hätten Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke und die Präsidentin von Chevrolet Europa, Susan Docherty, angekündigt, nach Möglichkeiten für eine tiefere Zusammenarbeit vor allem im administrativen Bereich zu suchen, sagte ein Opel-Sprecher am Samstag auf dapd-Anfrage. Er bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitungen der „Rhein Main Presse“ (Samstagausgabe).

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Zwischen den beiden GM-Töchtern sollten verstärkt Synergien genutzt werden, um „ein Höchstmaß an Effizienz zu erzielen“, zitierten die Blätter aus dem Brief. Dabei gebe es etwa Möglichkeiten bei der gemeinsamen Nutzung von IT-Systemen, in der Logistik oder der Buchhaltung, hieß es weiter. Auch im Einkauf, in der Personalverwaltung oder der Rechtsabteilung steckten Einsparpotenziale. Durch die Umstrukturierung sollten die Marken in Europa so schnell wie möglich wieder profitabel arbeiten.

Dem Opel-Sprecher zufolge geht es in dem Brief aber um eine „grundsätzliche Geschichte“. Details zum Umbau gebe es noch nicht. Zudem sollten sowohl Opel als auch Chevrolet Europa ihr jeweils eigenes Profil behalten. In der Opel-Zentrale in Rüsselsheim sind dem Bericht zufolge rund 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.

dapd

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