+
In den nächsten drei Monaten sollen 900 Stellen bei ATU abgebaut werden.

Angeschlagene Werkstattkette

ATU will weitere 900 Stellen streichen

Weiden - 900 weitere Jobs sollen bei der maroden Werkstattkette ATU gestrichen werden. Die Stellen werden in den nächsten drei Monaten abgebaut. Die Zentrale in Weiden ist stark betroffen.

Die angeschlagene Werkstattkette ATU plant, in den kommenden drei Monaten deutschlandweit rund 900 Stellen abzubauen. Unternehmenschef Norbert Scheuch sagte der Tageszeitung „Der neue Tag“ (Mittwoch), auch die Zentrale in Weiden in der Oberpfalz werde stark davon betroffen sein.

Zudem würden Filialen geschlossen - die Zahl werde aber relativ niedrig sein. ATU müsse sich personell den Umsätzen anpassen, sagte Scheuch der Zeitung. Er sehe keine Alternative; nur so lasse sich die Werkstattkette zukunftsfähig aufstellen.

Hohe Werkstatt-Mieten

ATU schreibt seit längerem rote Zahlen und ringt dabei vor allem mit hohen Werkstatt-Mieten. ATU hat bereits eine Sanierung hinter sich und schon 2000 Jobs gestrichen.

Das Unternehmen ist in Deutschland Marktführer und gehört US-Investoren. In 650 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, den Niederlanden, Italien und der Schweiz arbeiten noch rund 12.000 Mitarbeiter.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Alpenverein will Kletterhallen nicht in GmbHs umwandeln
Der Deutsche Alpenverein liegt mit den privaten Kletterhallenbetreibern weiter im Streit. Der größte deutsche Sportverein lehnte am Montag ab, seine gut 200 …
Alpenverein will Kletterhallen nicht in GmbHs umwandeln
Dax mit weiterem Schritt in Richtung Rekord
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat zum Wochenauftakt einen weiteren Schritt in Richtung Rekordhoch getan. Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 0,22 Prozent im …
Dax mit weiterem Schritt in Richtung Rekord
Nordea-Bank verbietet Angestellten den Handel mit Bitcoins
Die schwedische Großbank Nordea hat ihren Angestellten den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin wegen zu hoher Risiken verboten.
Nordea-Bank verbietet Angestellten den Handel mit Bitcoins
Letztes Angebot: Gläubiger beraten über Niki-Verkauf
Niki war die Perle im Reich der insolventen Air Berlin. Am Montag stand im zweiten Insolvenzverfahren die Entscheidung über den künftigen Besitzer der Airline an.
Letztes Angebot: Gläubiger beraten über Niki-Verkauf

Kommentare