Fly FTI will zögerliche Kundschaft locken

- München - Mit Preissenkungen auf breiter Front und einer ausgeklügelten Frühbucherstrategie will der Münchner Reiseveranstalter FTI Frosch Touristik GmbH zögerliche Kunden rasch in die Reisebüros locken. Geschäftsführer Georg Eisenreich gestand ein, dass man in der vorigen Wintersaison die Preisschraube überdreht habe und jetzt auf den Boden des Marktes zurückgekehrt ist. "Die Katalogpreise müssen so attraktiv sein, dass sie zum Buchen animieren", sagte Eisenreich in München.

<P>Die größten Preissenkungen gibt es für Nordamerika mit 25 Prozent. Die Dominikanische Republik wird im Durchschnitt um zwölf Prozent billiger, elf Prozent weniger kosten die Reisen nach Ägypten. In Tunesien haben die Preise um neun Prozent nachgegeben, in der Türkei um acht und sogar auf dem beliebtesten Winterreiseziel der Deutschen, den kanarischen Inseln, geht es um sieben bis acht Prozent günstiger als im vorigen Winter. </P><P>Die niedrigeren Preise kann nur der nutzen, der früh bucht. FTI hat sein Frühbuchersystem noch einmal mit neuen "Leistungsideen" verfeinert und ausgebaut. Bei allen "Clever gebucht"-Hotels sichert sich der Kunde bei einer Buchung vor dem 31. Oktober einen Preisabschlag von bis zu 70 Euro pro Person und Woche. Bis acht Wochen vor der Abreise kann er kostenlos umbuchen, wenn er ein bestimmtes Land meiden will. Mit der so genannten Preis-Garantie wird dem Kunden zugesichert, dass er die Differenz erstattet bekommt, falls FTI die Reise im Last-Minute-Verkauf günstiger anbietet.<BR><BR>Aus aktuellem Anlass haben sich die FTI-Strategen eine Stornokostenabsicherung für Arbeitslose einfallen lassen. Wer betriebsbedingt gekündigt wird, kann kostenlos von der Reise zurücktreten. Die normale Reiserücktrittskosten-Versicherung, die bei einem Durchschnittspreis von 500 Euro noch einmal 39 Euro kostet, ist allerdings im Reisepreis nicht enthalten.<BR></P>

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