+
Martin Winterkorn bleibt der starke Mann bei Volkswagen.

Winterkorn führt Volkswagen bis 2016

Wolfsburg - Martin Winterkorn bleibt bis Ende 2016 an der Spitze von Europas größtem Automobilhersteller Volkswagen. Der VW-Aufsichtsrat habe den Vertrag Winterkorns einstimmig um weitere fünf Jahre verlängert.

Dies teilte der Konzern am Sonntag mit. Er wäre dann 69 Jahre alt. Den Vorstandsvorsitz hatte Winterkorn am 1. Januar 2007 übernommen. Der derzeit laufende Vertrag endet am 31. Dezember 2011.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte bereits Ende November vorigen Jahres berichtet, dass Winterkorn länger an der Spitze des Volkswagen-Konzerns bleiben werde als erwartet. Der Manager solle noch die schwierige Integration von Porsche und Suzuki sowie den Bau neuer Werke in China, den USA und Indien steuern.

Im September hatte Winterkorn in einem "Spiegel"-Interview gesagt: "Es macht mir Spaß, ich fühle mich fit und wäre deshalb nicht abgeneigt, weiterzuarbeiten, wenn der Aufsichtsrat das wünscht." Es gebe im Konzern "viele Themen, bei denen Kontinuität an der Spitze hilfreich ist". Winterkorn will mit Volkswagen bis 2018 Toyota als größten Autohersteller der Welt ablösen.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare