Winterschlussverkauf läuft schleppend

München - Alles andere als warm ums Herz wird es dem Bayerischen Einzelhandel beim Gedanken an den Winterschlussverkauf. Das Geschäft läuft schleppend.

Der bayerische Einzelhandel hat eine durchwachsene Zwischenbilanz des Winterschlussverkaufs (WSV) gezogen. “Von Freudentaumel kann keine Rede sein“, sagte Bernd Ohlmann vom Branchenverband LBE am Freitag in München. Das kalte Winterwetter habe aber Hoffnung auf einen Schub in der zweiten Halbzeit gemacht. Bereits für diesen Samstag (30. Januar) rechnet der Verband mit einem Höhepunkt der Schnäppchenjagd.

“Erfahrungsgemäß legt der Einzelhandel bei den Rabatten in der zweiten Woche eine Schippe nach. Denn alles muss raus“, erklärte Ohlmann. Insgesamt erwarte er einen zufriedenstellenden WSV für den Handel. Vor allem warme Winterkleidung wie Schals, Handschuhe und Winterjacken sei in der ersten Woche lebhaft nachgefragt gewesen. Auch bei Wintersportartikeln griffen die Kunden gerne zu. Zu viel Schnee und Eis könne aber auch manchen Kunden die Lust am Bummeln verderben, sagte Ohlmann. “Da bleibt man lieber zu Hause, bevor man mit Skiern zum Einkaufen fährt.“

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