Winterurlaub: Wo es teuer wird und wo man sparen kann

- Wer zum Winterurlaub ins Ausland aufbricht, kann manchen Euro sparen, aber auch mit Mehrausgaben belastet werden. Die allgemeine Kaufkraft des Euro ist in den meisten Wintersportregionen niedriger als in Deutschland. Dafür kommt man an der Tankstelle vielerorts günstiger weg. Allerdings kann das Autofahren ohne Winterausrüstung auf manchen Strecken teuer werden.

<P class=MsoNormal>Kaufkraft</P><P class=MsoNormal>In kaum einer Wintersportregion bekommt man beim Einkauf so viel wie in Deutschland, hat der Bundesverband Deutscher Banken ermittelt.</P><P class=MsoNormal>Die Schweiz gilt als besonders teuer. Abgesehen davon, dass der Umtausch in Franken nötig ist, bekommt man dort für umgerechnet einen Euro nur Waren im Wert von 81 Cent. Das Einkaufen in der Schweiz ist also um ein Fünftel teurer als hier.</P><P class=MsoNormal>Doch selbst im Euro-Raum bekommt man wegen des meist höheren Preisniveaus in den anderen Wintersport-Ländern weniger Waren für einen Euro als in Deutschland. Ein Euro hat eine Kaufkraft von:<BR>0,87 in Frankreich<BR>0,91 in Italien<BR>0,94 in Österreich</P><P class=MsoNormal>Allerdings gibt es auch Regionen, in denen man als deutscher Verbraucher besser wegkommt als daheim. Hierzu zählt etwa Tschechien, wo ein Euro eine Kaufkraft von 1,28 hat.</P><P class=MsoNormal>Spritpreise </P><P class=MsoNormal>Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss beim Tanken zum Teil erheblich mehr zahlen als vor einem Jahr. Nach Angaben des ADAC ist Benzin derzeit um bis zu 15 Cent pro Liter teurer als zu Weihnachten 2003 und Diesel bis zu 19 Cent. Auch hier gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den Regionen. Je nach nationalen Steuern und Preisniveau kann ein Tankstopp ein Schnäppchen oder eine Kostenfalle sein. In der Schweiz kommt die Besonderheit hinzu, dass Diesel teurer ist als Superbenzin. Die folgenden durchschnittlichen Euro-Preise (teils umgerechnet) hat der ADAC für Wintersportländer ermittelt.</P><P class=MsoNormal>Super bleifrei (pro Liter):<BR>1,08 in Deutschland<BR>0,92 in Österreich<BR>1,09 in Italien<BR>1,08 in Frankreich<BR>0,95 in der Schweiz<BR>0,85 in Tschechien<BR>0,87 in Slowenien</P><P class=MsoNormal>Diesel (pro Liter):<BR>0,95 in Deutschland<BR>0,84 in Österreich<BR>0,92 in Italien<BR>0,98 in Frankreich<BR>1,03 in der Schweiz<BR>0,83 in Tschechien<BR>0,85 in Slowenien</P><P class=MsoNormal>Winterausrüstung </P><P class=MsoNormal>In Deutschland ist der Wechsel auf Winterreifen zwar sinnvoll, aber nicht vorgeschrieben. In anderen europäischen Ländern ist dagegen das Fahren ohne Winterreifen teilweise verboten, warnt der Tüv.</P><P class=MsoNormal>In Österreich herrscht keine generelle Winterreifenpflicht. Auf stark verschneiten Bergstraßen kann sie aber durch das Schild "Durchfahrtsverbot" mit dem Zusatz "Ausgenommen Fahrzeuge mit Winterausrüstung" angeordnet werden. Das gilt auch für Allrad-Fahrzeuge. Die Weiterfahrt ist dann nur mit Winterreifen (Mindestprofiltiefe vier Millimeter) oder aber mit Schneeketten gestattet.</P><P class=MsoNormal>Auch in der Schweiz sind Winterreifen grundsätzlich nicht vorgeschrieben. Bei Unfällen mit Sommerreifen droht eine Mithaftung.</P><P class=MsoNormal>In Frankreich und Italien können die Behörden je nach Wetterlage für bestimmte Strecken Winterreifen oder Schneeketten anordnen. Es gibt entsprechende Hinweisschilder.</P><P class=MsoNormal>In Slowenien müssen vom 15. November bis zum 15. März Winterreifen montiert sein. Profiltiefe: mindestens vier Millimeter. "Obwohl hier nur zwei Winterreifen vorgeschrieben sind, ist es ratsam, das Auto rundum mit M+S-Pneus zu bestücken", sagt Tüv-Fachmann Gerd Mylius.</P><P class=MsoNormal>In Polen und Tschechien sind Winterreifen nicht vorgeschrieben, jedoch empfehlenswert, in Ungarn müssen im Winter Ketten mitgeführt werden.</P>

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