Wirtschaft startet Kampagne für Transrapid

München - Die bayerische Wirtschaft hat ihre angekündigte Kampagne für den umstrittenen Münchner Transrapid gestartet. Als Gegenpol zur massiven Kritik an der Magnetschwebebahn wolle der Verein "Bayern pro Rapid" "präzise und umfassend" über die Vorteile der Magnetschnellbahn für den Wirtschaftsstandort Bayern aufklären, teilte die Initiative am Freitag mit.

Die Diskussion um das Für und Wider werde immer öfter unsachlich geführt und politisch instrumentalisiert. Beteiligt sind unter anderem die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) und die IHK für München und Oberbayern. Die Transrapid-Gegner wollen noch vor Weihnachten die Zulassung ihres Volksbegehrens gegen die Magnetschwebebahn beim Innenministerium beantragen.

Zwei Wochen nach dem Start der Unterschriftensammlung für das Begehren lägen mehr als zwei Drittel der benötigten 25 000 Unterschriften vor, teilte die Organisatorin Monika Barzen mit. "Die Menschen rennen uns förmlich die Tür ein", sagte Barzen laut Mitteilung. Noch nicht mitgerechnet seien die Unterschriftenlisten, die noch bei den Gemeinden lägen und auf ihre Gültigkeit geprüft würden. Zur Abstimmung gestellt werden soll ein Entwurf, der den geplanten Zuschuss von 490 Millionen Euro für den Transrapid aus den Mitteln des Freistaats verhindert. Nach Einreichung der Unterschriften entscheidet das Innenministerium, ob das Volksbegehren zulässig ist.

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