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Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, bezeichnet die Forderung nach Euro-Anleihen als verfehlt.

Wirtschaft stützt Regierungs-Kurs bei Euro-Rettung

Berlin - Die deutsche Wirtschaft unterstützt die ablehnende Haltung der Bundesregierung zu gemeinschaftlichen Euro-Anleihen. Da ist von verfehlten Forderungen und Wettberwerbsfähigkeit die Rede.

“Forderungen nach Euro-Anleihen sind verfehlt“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, der “Bild“-Zeitung (Montag) vor dem EU-Gipfel zur Euro-Rettung am Donnerstag. Die Gemeinschaft der Euro-Länder könne lediglich Hilfe zur Selbsthilfe leisten, jedes Land müsse seine Finanzen und seine Schulden selber in den Griff kriegen.

Hundt betonte weiter: “Auch eine Transferunion zwischen den Euro- Ländern lehne ich entschieden ab.“ Ein EU-weiter Finanzausgleich wäre eine Einladung zum unsoliden Haushalten. Zugleich würde der Wohlstand der Europäischen Union gefährdet, weil die erfolgreich wirtschaftenden Länder bestraft und die Empfängerländer dauerhaft am Tropf hängen würden. “Es muss vielmehr darum gehen, die Wettbewerbsfähigkeit aller EU-Länder zu verbessern.“

dpa

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