Wirtschaftskrise: Bezahlter Sex wird teurer

Minsk  - In Weißrussland steigen wegen der hohen Inflation und der dramatischen Rubel-Abwertung auch im ältesten Gewerbe der Welt Preise und Honorare. Auch die Sex-Industrie reagiert auf die Wirtschaftskrise.

“Die Sex-Industrie reagiert auf die Valuta-Krise“, schrieb das unabhängige weißrussische Nachrichtenportal “naviny.by“ am Freitag. Die Preise für Internet-Videodienste hätten sich in den vergangenen Jahren teilweise mehr als verdoppelt. Die Honorare für Pornodarsteller seien ebenfalls gestiegen.

Zugleich warnte das Portal weißrussische Frauen davor, sich als Zuverdienst zu den bescheidenen Löhnen, die im Land gezahlt werden, zu prostituieren. Dies sei mit erheblichen Gefahren verbunden, schrieb “naviny.by“ und veröffentlichte den abschreckenden Erfahrungsbericht einer Pornodarstellerin.

Vorsicht, Nacktivistinnen! Die spektakulärsten Demos von FEMEN

NACKTivistinnen ziehen sich schon wieder aus: Die Demos von FEMEN

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Keine Machtübernahme von Hastor bei Grammer
Seit fünf Monaten machten Vorstand und Belegschaft des Autozulieferers Grammer Front gegen den unbeliebten Großaktionär Hastor. Jetzt fällte die Hauptversammlung eine …
Keine Machtübernahme von Hastor bei Grammer
Dax fehlt vorm Feiertag weiter der Schwung
Frankfurt/Main (dpa) - Trotz guter Konjunkturdaten aus Deutschland hat der Dax am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Mit einem kleinen Abschlag von 0,13 Prozent auf …
Dax fehlt vorm Feiertag weiter der Schwung
Komitee empfiehlt Opec-Förderlimit bis Frühjahr 2018
Es war ein historischer Schulterschluss: Die Opec hatte mit anderen wichtigen Förderländern eine Öl-Drosselung beschlossen. Die Vereinbarung soll nun wohl um neun Monate …
Komitee empfiehlt Opec-Förderlimit bis Frühjahr 2018
Linde und Praxair wollen "Zusammenschluss unter Gleichen"
Zu einem Weltkonzern will Linde-Aufsichtsratschef Reitzle sein Unternehmen machen und dafür mit dem Konkurrenten Praxair zusammengehen. Das ruft Gewerkschafter und …
Linde und Praxair wollen "Zusammenschluss unter Gleichen"

Kommentare