Wirtschaftsleistung in Europa gestiegen

Luxemburg - Die Wirtschaftsleistung im Euroraum ebenso wie in der EU insgesamt ist im dritten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gestiegen.

Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) blieb damit deutlich hinter den 1,0 Prozent des zweiten Quartals zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Wirtschaftsleistung der Schnellschätzung zufolge in der Eurozone um 1,9 Prozent, in den 27 EU-Staaten insgesamt um 2,1 Prozent.

Im zweiten Quartal lag die Steigerung auf Jahressicht bei 1,9 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent. Die höchste Steigerung im Vorquartalsvergleich hatte nach den bisher vorliegenden Zahlen im dritten Quartal Finnland mit einem Plus von 1,3 Prozent aufzuweisen, vor Tschechien mit 1,1 Prozent sowie Österreich und der Slowakei mit jeweils 0,9 Prozent. Deutschland kam auf eine Steigerung der Wirtschaftsleistung von 0,7 Prozent. Geschrumpft ist das BIP im dritten Quartal in Griechenland (minus 1,1 Prozent), Rumänien (minus 0,7 Prozent) und den Niederlanden (minus 0,1 Prozent).

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Frankfurt/Main - Bei der Catering-Tochter der Lufthansa fallen einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Jahren rund 2000 Jobs weg.
Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Frankfurt/Main (dpa) - Brexit-Sorgen und Strafzoll-Drohungen von Donald Trump gegen deutsche Autobauer haben am Montag die Dax-Anleger verunsichert. An den Verlusten …
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die Hersteller konkret?
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten
Hannover (dpa) - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 11 000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche sind sich beide Seiten noch nicht näher gekommen.
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten

Kommentare