+
Der Wirtschaftsweise Lars Feld fordert eine Volksabstimmung für die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms

Wirtschaftsweiser fordert Volksabstimmung

Düsseldorf - Der Wirtschaftsweise Lars Feld fordert eine Volksabstimmung für die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms. Außerdem könne er die wirtschaftliche Panikmache nicht verstehen.

Der Wirtschaftsweise Lars Feld kritisiert die hektische Euro-Rettungspolitik und warnt vor wirtschaftlicher Panikmache. “Ich kann weder eine schwere Krise für die Realwirtschaft noch einen drohenden Zusammenbruch der Finanzmärkte erkennen“, sagte das Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der “Wirtschaftswoche“ laut einer Vorabmeldung vom Samstag.

Chronologie: Schuldenkrise im Euroland

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Die Aufstockung der Euro-Rettungsschirme sieht Feld kritisch als Einstieg in eine Haftungsgemeinschaft. Er teile “die verfassungsrechtlichen Sorgen“ von Bundespräsident Christian Wulff. “Am besten wäre es, der eigentliche Souverän entscheidet darüber in einer Volksabstimmung“, sagte Feld.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
Las Vegas (dpa) - Der US-Elektro-Autobauer Tesla will einen Ex-Mitarbeiter vor Gericht bringen, der das Unternehmen angeblich gezielt sabotiert hat. Der Beschuldigte …
Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
Niedersachsens Landeskasse hat eine Milliarde Euro an Einnahmen verbucht. Sie stammen vom VW-Konzern und wurden als Geldbuße im Dieselskandal fällig. Doch wofür soll das …
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
GE war einst Innovationsführer und Aushängeschild der US-Wirtschaft. Doch seit Jahren ist der über 125 Jahre alte Industrieriese eines ihrer größten Sorgenkinder. Nun …
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an
Ein französischer Energie-Konzern musste in Luxemburg jahrelang kaum Steuern auf seine Gewinne zahlen. Das Großherzogtum räumt ein: Steuerrechtlich Legales sei nicht …
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.