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Der Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Franz

Wirtschaftsweiser für mehr Bankenkontrolle

Berlin - Wolfgang Franz, der Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung, macht sich Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität der Eurozone.

Die auf dem EU-Gipfel beschlossenen Hilfsmaßnahmen hätten nur „eine Atempause“ bewirkt, sagte der Wirtschaftsweise am Montag im Südwestrundfunk. Diese müsse nun von den Ländern der Eurozone genutzt werden, „um das Bankenproblem zu lösen“ und „für eine stabile Finanzmarktordnung zu sorgen“, sagte Franz.

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Nur so könne etwa in Spanien der „Teufelskreis“ aus Bankenproblem und Staatsverschuldung durchbrochen werden. Zugleich sprach sich der Wirtschaftsweise dafür aus, das Geld aus dem Rettungsschirm EFSF erst an die Regierung und nicht direkt an die maroden Banken zu geben. Nur so könnte die Umsetzung von Reformen im Finanzsektor wirksam kontrolliert werden, sagte Franz.

dapd

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