Wöhrl plant Ausbau

- Nürnberg - Die Modehauskette Wöhrl ist nach einer Neuausrichtung wieder auf Wachstumskurs. "Wir sind an neuen Standorten interessiert", sagte Finanzchef Thomas Bauer. Zunächst würden aber bis 2008 die bestehenden Modehäuser umund ausgebaut. Dafür sind 20 Millionen Euro eingeplant. Im Geschäftsjahr 2005/06 (31. 3.) stieg der Umsatz um acht Prozent auf 340 Millionen Euro, berichtete die Rudolf Wöhrl AG.

Im ersten Quartal hätten die Erlöse erneut um 4,5 Prozent zugelegt. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 80 Prozent auf 4,2 Millionen Euro. Zwischen 2002 und 2004 hatte Wöhrl Verluste gemacht. Wöhrl betreibt in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt 38 Modehäuser und beschäftigt knapp 2900 Mitarbeiter. Mit dem Münchner Bekleidungsunternehmen Ludwig Beck laufen nach Bauers Worten derzeit intensive Gespräche über mögliche Formen der Zusammenarbeit. Es gebe aber von Wöhrls Seite aus keine Überlegungen, "die Besonderheiten und das Format von Beck zu ändern".

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt etwas leichter
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich auch am Freitag vorwiegend zurückgehalten. Wie schon während der vergangenen zwei Handelstage …
Dax schließt etwas leichter
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Rastatt/Berlin (dpa) - Der Einbruch der Bahn-Tunnelbaustelle in Rastatt und die folgende Sperrung der Rheintalbahn haben nach einer Studie einen volkswirtschaftlichen …
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
In vielen deutschen Städten werden hohe Stickstoffdioxidwerte gemessen. Doch sind die Werte korrekt? Die EU sagt: ja. Die Verkehrsminister wollen die Messungen …
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren
Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe: Das Kraftfahrtbundesamt muss Schriftverkehr mit VW im Zusammenhang mit der Rückrufaktion im Abgasskandal herausgeben. Das Amt hatte …
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren

Kommentare