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Gute Nachricht für Wohngeld-Bezieher: Bundesregierung will Zuschuss zu Heizkosten bezahlen

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Von: Thomas Schmidtutz

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Thermostat: Wegen der stark gestiegenen Energiepreise wird auch das Heizen immer teurer. Jetzt will der Bund eingreifen.
Thermostat: Wegen der stark gestiegenen Energiepreise wird auch das Heizen immer teurer. Jetzt will der Bund eingreifen. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der starke Anstieg der Energiepreise belastet ärmere Haushalte besonders stark. Die neue Bundesregierung will helfen - mit einem Heizkosten-Zuschuss.

Berlin - Die Bundesregierung will in wenigen Wochen einen Heizkostenzuschuss für Bezieherinnen und Bezieher von Wohngeld beschließen. Der Kabinettsbeschluss sei für „Ende Januar, Anfang Februar“ geplant, sagte eine Sprecherin des Bundesbauministeriums am Montag in Berlin. Ähnlich hatte sich zuvor auch Bundesfinanzminister Christian Lindner geäußert.

Der nötige Gesetzentwurf solle „zeitnah“ in die Ressortabstimmung gegeben werden. Zur konkreten Höhe des Zuschusses machte die Sprecherin keine Angaben. Die „Bild“-Zeitung hatte vor wenigen Tagen über entsprechende Pläne berichtet. Danach sei die Auszahlung spätestens im Sommer geplant.

Heizkosten-Zuschuss: Auszahlung bis Sommer?

Die Bundesregierung hatte sich angesichts der stark gestiegenen Energiepreise bereits im vergangenen Jahr auf einen einmaligen Heizkosten-Zuschuss geeinigt. Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler hatte zudem für eine Klimadividende von 300 Euro je Haushalt ins Gespräch gebracht.

Die privaten Haushalte sind in diesem Winter von enorm gestiegenen Heizkosten belastet. Laut einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox müssen sie bei Gas für den Zeitraum von September bis Dezember durchschnittlich 54 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Für Haushalte mit Ölheizung dürften die Preise demnach sogar um durchschnittlich 99 Prozent steigen. (AFP/dpa/utz) *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

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