Wohnimmobilien: Wende steht bevor

- München - Der Preisrutsch bei Häusern und Wohnungen geht zu Ende. Für das nächste Jahr seien stabile bis leicht anziehende Preise zu erwarten, sagte Johannes Schneider, Landesvorsitzender des Rings Deutscher Makler. Der Immobilienmarkt werde aber erst 2005 wieder richtig zum Laufen kommen.

Wer eine Immobilie kaufen will und sie finanzieren kann, sollte jetzt zuschlagen, rät Schneider. Voraussichtlich bis Jahresende könne die Eigenheimzulage genutzt und von den niedrigen Hypothekenzinsen profitiert werden. In München sind innerhalb Jahresfrist die Preise für Einfamilienhäuser um drei Prozent, für gebrauchte Eigentumswohnungen sogar um acht Prozent gefallen. Mit 680 000 Euro liegt das Einfamilienhaus jetzt um 25 000 Euro unter dem Höchstpreis vom Frühjahr 2002. <BR>Die Preissenkungen haben sich aber im Sommer 2003 verlangsamt. Gebrauchte Eigentumswohnungen haben bei einem heutigen Quadratmeterpreis von 2500 Euro gegenüber den Höchstpreisen vom Herbst 1993 mit 3170 Euro nahezu ein Viertel an Wert verloren. Einfamilienhäuser kosten mit 825 000 Euro in Grünwald am meisten. In Starnberg werden 790 000, in Oberhaching 740 000 und in Gräfelfing 660 000 Euro bezahlt.<BR><BR>Bei den Preisen für Eigentumswohnungen aus dem Bestand liegen die oberbayerischen Orte vorn, erst an 15. Stelle kommt der Fremdenverkehrsort Oberstdorf. An der Spitze steht Inning mit 3000 Euro pro Quadratmeter, es folgen Starnberg (2950), Oberhaching (2800), Tegernsee (2800), Rottach-Egern (2700), Schäftlarn (2600), Gmund (2600), Schondorf (2600) und Vaterstetten mit 2588 Euro.

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