+
Wer bekommt wie viel? Ausbildungsvergütungen zeigen ähnliche Differenzierungen wie die Tariflöhne und -gehälter. Foto: David Ebener/Archiv

WSI: Deutliche Unterschiede bei Ausbildungsvergütungen

Düsseldorf (dpa) - Bei den Ausbildungsvergütungen gibt es in Deutschland weiterhin große Unterschiede. Das geht aus einer veröffentlichten Auswertung von Tarifverträgen durch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Die Spanne reicht demnach von 515 Euro im 1. Ausbildungsjahr im Kfz-Gewerbe Thüringens bis zu 1505 Euro im 4. Ausbildungsjahr im Bauhauptgewerbe West.

Im vergangenen Jahr stiegen die Ausbildungsvergütungen überwiegend zwischen 2 und 4,5 Prozent. Nur in wenigen Tarifbereichen seien keine Steigerungen vereinbart worden, berichtete das Institut.

Der WSI-Tarifexperte Reinhard Bispinck betonte, die aktuellen Ausbildungsvergütungen zeigten damit ähnliche Differenzierungen wie die Tariflöhne und -gehälter. Unterschiede in der Bezahlung gebe es nicht nur zwischen den einzelnen Branchen. Häufig sei auch ein West-Ost-, oder ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

So will Google den Walmart-Kunden das Einkaufen erleichtern
Der US-Internetkonzern Google und die weltgrößte Einzelhandelskette Walmart gehen eine Online-Partnerschaft ein. Das steckt dahinter. 
So will Google den Walmart-Kunden das Einkaufen erleichtern
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Die EU-Kommission will die Risiken des Zusammenschlusses für den Wettbewerb in der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. Bayer reagiert darauf gelassen. Der Konzern …
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung der Computerspielemesse Gamescom der Branche eine stärkere staatliche Förderung in Aussicht gestellt.
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern

Kommentare