+
Wer bekommt wie viel? Ausbildungsvergütungen zeigen ähnliche Differenzierungen wie die Tariflöhne und -gehälter. Foto: David Ebener/Archiv

WSI: Deutliche Unterschiede bei Ausbildungsvergütungen

Düsseldorf (dpa) - Bei den Ausbildungsvergütungen gibt es in Deutschland weiterhin große Unterschiede. Das geht aus einer veröffentlichten Auswertung von Tarifverträgen durch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Die Spanne reicht demnach von 515 Euro im 1. Ausbildungsjahr im Kfz-Gewerbe Thüringens bis zu 1505 Euro im 4. Ausbildungsjahr im Bauhauptgewerbe West.

Im vergangenen Jahr stiegen die Ausbildungsvergütungen überwiegend zwischen 2 und 4,5 Prozent. Nur in wenigen Tarifbereichen seien keine Steigerungen vereinbart worden, berichtete das Institut.

Der WSI-Tarifexperte Reinhard Bispinck betonte, die aktuellen Ausbildungsvergütungen zeigten damit ähnliche Differenzierungen wie die Tariflöhne und -gehälter. Unterschiede in der Bezahlung gebe es nicht nur zwischen den einzelnen Branchen. Häufig sei auch ein West-Ost-, oder ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Grammer-Führung gewinnt Machtkampf mit Investor Hastor
Im Machtkampf des Autozulieferers Grammer mit seinem größten Investor haben die Aktionäre eine Entscheidung gefällt. Der Vorstand soll nicht abgesetzt werden und auch …
Grammer-Führung gewinnt Machtkampf mit Investor Hastor
Dax fehlt vorm Feiertag weiter der Schwung
Frankfurt/Main (dpa) - Trotz guter Konjunkturdaten aus Deutschland hat der Dax am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Mit einem kleinen Abschlag von 0,13 Prozent auf …
Dax fehlt vorm Feiertag weiter der Schwung
Komitee empfiehlt Opec-Förderlimit bis Frühjahr 2018
Es war ein historischer Schulterschluss: Die Opec hatte mit anderen wichtigen Förderländern eine Öl-Drosselung beschlossen. Die Vereinbarung soll nun wohl um neun Monate …
Komitee empfiehlt Opec-Förderlimit bis Frühjahr 2018
Linde und Praxair wollen "Zusammenschluss unter Gleichen"
Zu einem Weltkonzern will Linde-Aufsichtsratschef Reitzle sein Unternehmen machen und dafür mit dem Konkurrenten Praxair zusammengehen. Das ruft Gewerkschafter und …
Linde und Praxair wollen "Zusammenschluss unter Gleichen"

Kommentare