+
Christian Wulff

Wulff kündigt Widerstand gegen Porsche-Pläne an

München/Hannover - Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff schließt eine feindliche Übernahme des VW -Konzerns durch Porsche aus.

Dies werde “nicht klappen“, sagte der CDU -Politiker, der als Vertreter des Großaktionärs Niedersachsen im VW -Aufsichtsrat sitzt, zu sueddeutsche.de. Porsche und VW funktionierten nur miteinander, nicht gegeneinander.

Wulff verwies auch auf seinen Einfluss auf mögliche Geldgeber. “Meine Mittel sind die sehr guten Kontakte zu arabischen Investoren und das VW -Gesetz, wonach Niedersachsen mit 20 Prozent Aktien eine Sperrminorität hat“. Er sei sicher, “dass wir in den nächsten Tagen zu einem integrierten Konzern VW/Porsche kommen, in dem die Familien Piech und Porsche die Mehrheitsaktionäre sind und zu Niedersachsen noch Katar als Aktionär hinzukommt“. Dann werde VW 2018 der größte Automobilkonzern der Welt sein.

ap

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran
Davos/Kuala Lumpur (dpa) - Die malaysische Billigfluglinie Air Asia will im Sommer ihre Flüge nach Europa wieder aufnehmen. Zunächst sei eine Strecke von der …
Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran
Stürzt Trump die Welt in einen „Handelskrieg“?
Washington - Tiefschwarze Szenarien machen die Runde: Die neue US-Regierung könnte die Welt in einen „Handelskrieg“ stürzen. Es gibt viele Fragen und vorerst nur einige …
Stürzt Trump die Welt in einen „Handelskrieg“?
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Berlin - Anlässlich des Beginns der Agrarmesse "Grüne Woche" haben Tausende in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft …
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Berlin - Nun wird allmählich offiziell, was sich schon länger andeutete: Mit dem neuen Hauptstadtflughafen wird es auch 2017 nichts.
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"

Kommentare