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Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff .

Wulff: Schaeffler ist gut aufgestellt

Bamberg - Nach dem gescheiterten Versuch von Schaeffler, Conti-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann abzulösen, ergibt sich aus Sicht von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff ( CDU ) eine schwierige Situation.

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Trotzdem zeigte er sich im “Fränkischen Tag“ (Donnerstag) “fest davon überzeugt, dass ein integrierter Konzern gute Chancen hat“. Großaktionär Schaeffler sei “sehr, sehr gut aufgestellt, und Continental ist hoch profitabel in der Reifensparte“.

Schaeffler war am vergangenen Donnerstag im Conti-Aufsichtsrat mit dem Versuch gescheitert, Neumann zu stürzen. “Es wird jetzt wichtig sein, dass mit mehr Fingerspitzengefühl vorgegangen wird“, sagte Wulff.

Die Frage, wo das Hauptquartier des neuen Konzerns sein soll, bezeichnete der Ministerpräsident als nachrangig. “Es muss jetzt zunächst um die 200 000 Arbeitsplätze in beiden Firmen gehen. Und darum, die durch die Verschuldung verloren gegangene Liquidität wieder zu gewinnen.“ Als ersten Schritt habe sich Schaeffler verpflichtet, nur 49,9 Prozent seiner Anteile geltend zu machen, um eine Beherrschung von Herzogenaurach aus zu vermeiden. Das sei auch im Interesse der Banken gewesen. “Es gibt einige weitere Schritte, die auch ich mir wünsche, über die ich aber nicht in der Öffentlichkeit rede“, sagte Wulff.

Continental und Schaeffler verhandeln seit Monaten über die Zukunft der beiden hoch verschuldeten Konzerne.

dpa

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