+
Xing mit Sitz in Hamburg gehört dem Medienkonzern Burda. Foto: Tobias Hase

Xing baut Stellenmarkt aus

Hamburg (dpa) - Das Karriere-Netzwerk Xing baut das Angebot in seinem Stellenmarkt auf eine Million Jobs aus. Dazu wurden ausgewählte Stellenangebote aus der übernommenen Online-Plattform Jobbörse.com integriert, wie Xing bekanntgab.

"Wir nutzen die Anzeigen von Jobbörse.com, die für unsere Zielgruppe relevant sind", sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller der Deutschen Presse-Agentur. "Wir wollen in den nächsten Jahren zu den Top drei der deutschen Stellenmärkte gehören."

Xing will damit punkten, dass zu den Stellenanzeigen auch Arbeitgeber-Bewertungen aus dem hauseigenen Dienst Kununu sowie etwa Angaben zur Familienfreundlichkeit angezeigt werden. Xing wolle einen Stellenmarkt anbieten, "den kein anderer so machen kann", gab Vollmoeller das Ziel aus. Daneben bleibe Jobbörse.com als breiterer Service erhalten, bei dem unter anderem viele gewerbliche Jobs angeboten würden. Xing mit Sitz in Hamburg gehört dem Medienkonzern Burda.

Die Arbeitgeber bekommen aktuell anonymisierte Statistiken zu Altersgruppen oder Regionen, in denen eine Stellenanzeige angesehen wurde. In einer späteren Ausbaustufe soll Unternehmen angezeigt werden, welche Mitglieder an der Anzeige Interesse bekundet haben und wie gut diese zum Suchprofil passen.

Mitteilung von Xing

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
Las Vegas (dpa) - Der US-Elektro-Autobauer Tesla will einen Ex-Mitarbeiter vor Gericht bringen, der das Unternehmen angeblich gezielt sabotiert hat. Der Beschuldigte …
Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
Niedersachsens Landeskasse hat eine Milliarde Euro an Einnahmen verbucht. Sie stammen vom VW-Konzern und wurden als Geldbuße im Dieselskandal fällig. Doch wofür soll das …
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
GE war einst Innovationsführer und Aushängeschild der US-Wirtschaft. Doch seit Jahren ist der über 125 Jahre alte Industrieriese eines ihrer größten Sorgenkinder. Nun …
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an
Ein französischer Energie-Konzern musste in Luxemburg jahrelang kaum Steuern auf seine Gewinne zahlen. Das Großherzogtum räumt ein: Steuerrechtlich Legales sei nicht …
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.