+
Xing hält das Übernahme-Angebot von Burda für zu niedrig.

Xing: Angebot von Burda zu niedrig

Hamburg - Die Verlagsgruppe Burda will das Karriere-Netzwerk Xing komplett übernehmen und bietet dafür 44 Euro pro Aktie. Doch Vorstand und Aufsichtsrat sind mit dem Angebot nicht zufrieden: Sie halten es für zu niedrig.

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Xing AG empfiehlt den Aktionären, das millionenschwere Angebot nicht anzunehmen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Der Angebotspreis von 44,00 Euro je Xing-Aktie sei zu niedrig und „folglich aus finanzieller Sicht nicht angemessen“.

Gleichzeitig befürworten Vorstand und Aufsichtsrat das geplante Investment der Burda Digital GmbH. Aus „unternehmerischer Sicht“ sei zu begrüßen, dass Burda seine Stellung als wichtiger strategischer Investor durch eine Erhöhung ihres Stimmrechtsanteils an der Xing AG erhöht hat und in der Zukunft weiter ausbauen will.

Burda hatte seinen Anteil bei Xing bereits von zuletzt 29,43 auf 38,89 Prozent ausgebaut. Für die verbliebenen 3,3 Millionen Xing-Aktien will die Burda-Digitaltochter 44 Euro je Aktie oder insgesamt 147,3 Millionen Euro auf den Tisch legen. Die Xing-Aktie schoss daraufhin um mehr als 18 Prozent auf gut 44 Euro hoch.

# dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Wie gut ein Arbeitgeber bewertet wird, darüber entscheiden einer Umfrage zufolge vor allem Vergütung und Jobsicherheit. Karrierechancen oder die Vereinbarkeit von …
Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Frankfurt/Main (dpa) - Kunden der Commerzbank und ihrer Tochter Comdirect haben am Samstag über Stunden hinweg ihre Geldkarten nicht benutzen können. Ursache dafür waren …
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Berlin (dpa) - Der Verband der Auslandsbanken rechnet wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU mit Tausenden neuen Stellen am Finanzplatz Frankfurt.
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?
Banken dürfen keine Geschäfte mit Terroristen oder Geldwäschern machen. Für Informationen nutzen sie Datenbanken wie World-Check. Doch die soll auch Unbescholtene als …
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?

Kommentare