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Vom Rückgang der Beschäftigtenzahl war vor allem das Metall-verarbeitetende Gewerbe betroffen.

Weniger Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe

Wiesbaden - Die Zahl der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe ist im September leicht unter den Vorjahreswert gesunken. Gestiegen ist gleichzeitig die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden.

In Betrieben mit mindestens 50 Angestellten waren knapp fünf Millionen Menschen und damit rund 51.200 weniger tätig als noch im September 2009, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mit. Dies entspreche einem Minus von einem Prozent.

Trotz dieses Rückgangs stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahresmonat demnach um 3,4 Prozent auf 666 Millionen, die Zahl der Arbeitstage blieb dagegen unverändert.

Insgesamt seien 16,7 Milliarden Euro und damit 2,1 Prozent mehr Lohn ausgezahlt worden als im September 2009. Besonders in der Metallerzeugung und -bearbeitung (minus 3,1 Prozent) sowie in der Herstellung von Metallerzeugnissen (minus 2,2 Prozent) ging die Zahl der Beschäftigten den Statistiken zufolge überdurchschnittlich stark zurück.

In der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Produkten fiel der Rückgang mit 0,3 Prozent demnach weniger deutlich aus. Dagegen sei in der Nahrungs- und Futtermittelbranche ein Zuwachs um 1,7 Prozent bei den Beschäftigtenzahlen verzeichnet worden, hieß es. In der Herstellung von chemischen Erzeugnissen lag die Quote den Angaben nach bei 0,9 Prozent, für Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren bei 0,6 Prozent.

dapd

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