+
Beschäftigungsrekord in Bayern: Die Zahl der Jobs war im Freistaat 2015 so hoch wie nie zuvor.

7,27 Millionen Jobs:

Da fliegen Funken: In Bayern wurde noch nie so viel gearbeitet

Fürth - Fleißiger Freistaat: Bayern hat im abgelaufenen Jahr einen neuen Beschäftigungsrekord verzeichnet. 2015 habe es mit 7,27 Millionen im Freistaat so viele Jobs gegeben wie nie zuvor.

Das seien 1,2 Prozent mehr als 2014, berichtete das Statistische Landesamt am Donnerstag in Fürth. Stärker sei der Beschäftigungszuwachs lediglich in Berlin ausgefallen, wo - allerdings auf deutlich niedrigerer Basis - die Zahl der Erwerbstätigen im Vorjahr um 2,0 Prozent gestiegen war. Im Bundesdurchschnitt wuchs die Zahl der Arbeitsplätze lediglich um 0,8 Prozent. Mit insgesamt 43,032 Millionen klettert die Zahl der Erwerbstätigen auch bundesweit auf ein neues Rekordniveau.

Nach Angaben der Landestatistiker haben bayerische Betriebe mit ihren in den letzten Jahren geschaffen Jobs erheblich zu der guten bundesweiten Beschäftigungslage beigetragen: Seit dem Jahr 2010 sei die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern um rund 495 000 gestiegen. "Damit entstand in den letzten fünf Jahren im Saldo beinahe jeder vierte neue Arbeitsplatz im Bundesgebiet in Bayern", betont das Landesamt in einer Mitteilung. Dies entspreche einem Stellenwachstum von 7,3 Prozent; stärker wuchs die Beschäftigung in dem Fünf-Jahreszeitraum lediglich in Berlin. Bundesweit hatte das Stellenwachstum seit 2010 lediglich bei 4,9 Prozent gelegen.

dpa

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
Macht Amazon kleineren Händlern den Garaus? Das Bundeskartellamt befürchtet genau das. Deswegen will Chef Andreas Mundt nun rechtzeitig Maßnahmen ergreifen und so „die …
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Chinas Regierung will für Ordnung im Firmenregister sorgen. Darunter leidet nun unter anderem ein Kondomhersteller mit einem enorm langen Namen.
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter
Unter hohem Zeitdruck will sich Lufthansa große Teile der Air Berlin einverleiben. Schon in der kommenden Woche könnte nach einem Bericht alles klar sein.
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter
Gericht stellt klar: Steuerzinsen sind nicht zu hoch
Steuerzahler sollten besser weiterhin pünktlich überweisen: Ein Gericht hat nun eine Klage gegen zu hohe Steuerzinsen abgewiesen.
Gericht stellt klar: Steuerzinsen sind nicht zu hoch

Kommentare