Zahl der Firmenpleite auf niedrigstes Niveau seit 2000

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Wiesbaden (dpa) - Die bis ins Frühjahr kräftige Konjunktur hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf das niedrigste Niveau seit dem Jahr 2000 sinken lassen.

Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 14 650 Firmenpleiten gemeldet. Bereinigt um Sondereffekte entspricht dies einem Rückgang um 8,3 Prozent zur Vorjahreshälfte.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank sogar um 9,8 Prozent. Hier wurden 48 466 Fälle gemeldet. Die offenen Forderungen der Gläubiger betrugen 14,7 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 16,0 Milliarden Euro. Auch im Juni hielt der positive Trend an: Die Unternehmensinsolvenzen gingen um 8,5 Prozent auf 2405 Fälle zurück, bei den Verbraucherinsolvenzen gab es einen Rückgang um 5,9 Prozent auf 8100 Fälle.

Die Veränderungsraten wurden aufgrund der Daten aller Bundesländer bis auf Nordrhein-Westfalen berechnet. Hintergrund ist, dass die 2007er Daten aus diesem Bundesland nicht immer korrekt den einzelnen Monaten zugeordnet sind, so dass ein unbereinigter Vergleich einen falschen Trend aufzeigen würde.

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