Zahl der Firmenpleiten in Deutschland weiterhin rückläufig

Entspannung: - Wiesbaden - Bei den Firmenpleiten in Deutschland stehen die Zeichen dank des wirtschaftlichen Aufschwungs weiterhin auf Entspannung. Dagegen steigt die Zahl der Privatschuldner, die Insolvenz anmelden, nach wie vor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

In diesem Januar traten 2416 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter an und damit 6,6 Prozent weniger als im Januar 2006. Dagegen gab es zu Jahresbeginn 2007 deutlich mehr Insolvenzen von Verbrauchern als ein Jahr zuvor: Ihre Zahl kletterte um 27,5 Prozent auf 8961. Getrieben wird dies vor allem von einer Gesetzesänderung, mit der Privatinsolvenzen vereinfacht wurden. Die Gesamtzahl der Insolvenzen erhöhte sich binnen Jahresfrist um 15,2 Prozent auf insgesamt 14 082 Fälle.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger summierten sich den Angaben zufolge auf rund 3,4 Milliarden Euro. Knapp 70 Prozent davon betrafen Unternehmen. Im Gesamtjahr 2006 war die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland mit knapp 30 500 dank des stabilen Wirtschaftsaufschwungs auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren gesunken.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Thyssenkrupp besorgt sich gut eine Milliarde Euro
Essen (dpa) - Der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp hat sich nach der Einigung auf eine Fusion der Stahlsparte mit der indischen Tata Steel gut eine Milliarde Euro …
Thyssenkrupp besorgt sich gut eine Milliarde Euro
Brent-Öl steigt auf den höchsten Stand seit Mitte 2015
New York (dpa) - Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf den höchsten Stand seit Juli 2015. Am Abend lag der Preis …
Brent-Öl steigt auf den höchsten Stand seit Mitte 2015
Selbstfliegendes Lufttaxi absolviert ersten Testflug in Dubai
Ein spektakuläres Projekt - von einem deutschen Start-Up: In Dubai hat jetzt ein selbstfliegendes Lufttaxi seine ersten Runden gedreht.
Selbstfliegendes Lufttaxi absolviert ersten Testflug in Dubai
Nach der Bundestagswahl: Große Sorge an der griechischen Börse
Wahl mit Folgen: Die Börse in Athen reagiert mit großer Sorge auf die Bundestagswahl. Vor allem die FDP sorgt für Angst und Schrecken unter Anlegern.
Nach der Bundestagswahl: Große Sorge an der griechischen Börse

Kommentare